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Bald eine schwarz-blau-gelbe Regierung?

Donnerstag, 12. Oktober 2023 um 08:22

Von Bernd Niquet

Nach den Landtagswahlen hat der Ökonom Ulrich van Suntum auf X (ehemals Twitter) über das Desaster und die Existenzsorgen der FDP geschrieben:

„Wäre ich Lindner, würde ich jetzt vor die Presse treten und sagen: Die Ampel ist Geschichte, wir haben verstanden. Es beginnt jetzt ein neues Zeitalter mit Schwarz-Blau-Gelb, um Deutschland vielleicht noch zu retten.“

Das fände ich gut, doch es ist natürlich völlig unrealistisch, ich weiß.

Ich sehe hier vor allem zwei Probleme:

Zuerst einmal muss die CDU, bevor sie wieder Regierungsverantwortung übernimmt, die Merkel-Ära aufarbeiten.

Denn wie könnte eine Partei wie die CDU, deren Kanzlerin sich beinahe ständig über die Gesetze unseres Landes hinweg gesetzt hat, mit einer Partei mit blütenweißer Regierungsweste wie der AfD zusammenarbeiten?

Auch fragt sich, wie eine basisdemokratisch Partei, die ganz auf den Individualismus setzt, wie die AfD, mit Kollektivisten wie der CDU einen Konsens finden sollte?

Und zweitens, wie will die FDP sich denn so schnell entgrünifizieren? Schließlich ist die FDP ja mitschuldig an all dem, was jetzt bei uns im Argen liegt.

Das wird also nur schwerlich gelingen. Und natürlich wird sich Christian Linder in dem Wissen, nach 2025 niemals mehr mit seiner Partei im Bundestag vertreten zu sein, an seinem schönen Finanzministerium festhalten bis zum letzten Tag.

Auf diese Weise kann er dann aber auch noch viele Sondervermögen abzeichnen, damit die zukünftigen Generationen wenigstens auf diese Weise etwas zu beißen haben werden.

Und bis schließlich so oder so eine neue Regierung kommt, kann vorher noch die Vision vom grünen Stahl gestemmt und der Welt gezeigt werden, wie ein Hammer aussieht.

Auf dass Robert Habecks neues Wirtschaftsmodell richtig Furore macht! Vielleicht sogar noch woanders als im Kabarett.

Und so gibt die Regierung dann vor, grünen Stahl zu produzieren, weil die Regierung ja viel besser weiß als die Unternehmen, was die Welt braucht. Dafür zahlen sie diesen dann auch Milliarden an Euro. Und wenn der grüne Stahl hinterher zu teuer ist, na dann spricht der Staat eben eine Absatzgarantie aus.

Wir haben zwar keine Energie, doch wir haben Geld im Überfluss. Einem neuen Sondervermögen grüner Stahl wird zu danken sein. So einfach ist das. Und die Welt wird staunen.

 

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet

 

******* Von Bernd Niquet ist ein n e u e s Buch erschienen *******

Bernd Niquet, „Jenseits des Geldes. ACHTER TEIL“, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2022, 632 Seiten, 23,50 Euro

Am besten portofrei direkt beim Verlag bestellen: www.engelsdorfer-verlag.de

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Kann man eigentlich durch einen Wohnungsumzug jünger werden? Vielleicht. Und gibt es so etwas wie einen Sinn des eigenen Lebens? Oder Dinge, die die Seele noch vor dem Tod zu erledigen hat? Schon schwieriger. Dabei hatte Goethe doch bereits den Chor der Engel singen lassen, dass derjenige, der sich immer strebend bemüht, erlöst werden kann. Die wichtigste Frage im Leben lautet dann aber wohl doch, was denn nun erfolgreicher weiterhilft, die eigene Intuition oder wissenschaftliche Erkenntnisse?

Bernd Niquet ist Jahrgang 1956 und wohnt am letzten grünen Zipfel der Failed Stadt Berlin. Die vorangegangenen sieben Teile von „Jenseits des Geldes“ sind ebenfalls im Engelsdorfer Verlag erschienen und zwar in den Jahren 2011, 2012, 2013 sowie 2018, 2019, 2020 und 2021.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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