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Fischesser vereinigt euch

Freitag, 5. Juli 2013 um 22:40

Von Bernd Niquet

Wo kann man heute eigentlich noch Geld verdienen? Vielleicht unter Wasser.

Gerade war ich seit Langem wieder einmal für ein paar Tage an der Ostsee und mir ist aufgefallen, dass sich dort, obwohl alles gleich geblieben ist, vieles verändert hat.

„Wissen Sie, wo es hier Fischbrötchen gibt?“
„Nein, ich bin gerade erst angekommen.“

Als ich vor zwanzig Jahren anfing, regelmäßig an die Ostsee zu fahren, gab es nur selten Fisch zu essen. Und wenn, dann waren das durchgebratene Schuhsohlen, echte DDR-Bückware. Räucherfisch mag es allerdings schon damals gegeben haben.

Heute hingegen gibt es außer Fischimbissen an der ganzen Küste beinahe keine andere Gastronomie mehr.

„Wissen Sie, wo es hier Fischbrötchen gibt?“
„Ja, überall, sehen Sie das nicht?“

In dem Ort, in den ich immer gefahren bin, ist jetzt das Strandrestaurant stets ab 17 Uhr geschlossen. Dafür hat man vis-à-vis eine Fischbratküche eröffnet, bei der das Geschäft brummt. Da gibt es alles, was das Seeluft-Herz der Deutschen erfreut, vom Fischbrötchen bis zu Filets der gängigen 08/15-Fische.

So sehen Strukturbrüche aus. Wann geht eigentlich die Nordsee an die Börse? Oder der Ostsee-Fisch?

„Wissen Sie, wo es hier Fischbrötchen gibt?“
„Versuchen Sie es doch einmal an der Börse!“

Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist, wie eigentlich Backfische aussehen. Denn überall gibt es Backfisch, doch ich habe noch nie das Foto eines Backfisches gesehen. Bei Bismarckheringen, die dicht danach auf Platz 2 folgen, weiß ich das ja: mit Schnurrbart und Pickelhaube.

Neben dem Meer gibt es an der Ostseeküste aber auch viel Wald, der vor Wild nur so strotzt. Doch Wildbrötchen sucht man vergebens. Auch Pilzbrötchen oder Bernsteinbrötchen habe ich noch nicht gesehen.

Dafür kann es Ihnen durchaus passieren, dass Sie mitten im Wald nach Fischbrötchen gefragt werden. Es ist wie eine neue Fresswelle, die da über die Deutschen gekommen ist.

Wir sind also erneut in den 50er Jahren angelangt. Ob wir jetzt ein neues Wirtschaftswunder erleben werden, angezettelt nicht von billigem Geld, sondern von grauhaarigen Rentnern auf Fahrrädern auf der Jagd nach dem großen Genuss?

Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.

*********************** UND DENKEN SIE DARAN: DIE WIRKLICHE WAHRHEIT LIEGT JENSEITS DES GELDES!

Bernd Niquet, "Jenseits des Geldes, Zweiter Teil", Leipzig 2012, 570 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86268-873-9.

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