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New York: Vorschußlorbeeren für Groupon

Freitag, 10. August 2012 um 22:24

(Instock) Nach einem schwachen Start legte der Dow Jones-Index zuletzt 43 Zähler auf 13.208 Punkte, der S&P 500 3 Zähler auf 1.406 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq zog der Composite-Index 2 Zähler auf 3.021 Punkte an.

Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe sank auf 1,65 Prozent (- 4 Stellen), die der 30-jährigen auf 2,74 Prozent (- 1 Stelle). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2292 Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 1.620 Dollar.

Im Blickpunkt

J.C. Penney (+ 5,9 Prozent auf 23,40 Dollar) verlor im zweiten Quartal 147 Millionen Dollar. In der entsprechenden Vorjahresperiode hatte die US-Warenhauskette 14 Millionen Dollar verdient. Das Ergebnis je Aktie sank von plus 7 auf minus 67 Cents, ohne Berücksichtigung von Sonderposten von plus 19 auf minus 37 Cents. Vor Steuern fiel das Ergebnis von plus 24 auf minus 241 Millionen Dollar. Der Umsatz schrumpfte infolge breitangelegter Preissenkungen von 3,91 auf 3,02 Milliarden Dollar. Experten hatten einen Rückgang auf 3,2 Milliarden Dollar sowie 26 Cents Verlust je Aktie vor Sonderposten erwartet. J.C. Penney geht nicht mehr davon aus, im Gesamtjahr die eigene Gewinnprognose von 2,16 Dollar je Aktie zu erreichen.

Deutlich gestiegene Kosten ließen den Gewinn des US-Grafikchip-Spezialisten Nvidia (- 0,6 Prozent auf 14,62 Dollar) im zweiten Quartal von 151,57 auf 119,05 Millionen Dollar sinken. Der Gewinn je Aktie fiel von 25 auf 19 Cents. Vor Sonderposten erreichte der Gewinn je Aktie 27 Cents. Experten hatten mit 14 Cents Gewinn je Aktie gerechnet. Der Umsatz legte von 1,02 auf 1,04 Milliarden Dollar zu. Prognose: 1 Milliarde Dollar. Gleichzeitig erhöhten sich die Herstellungskosten von 491,23 auf 503,55 Millionen Dollar. Die Ausgaben die Forschung und Entwicklung stiegen von 247,72 auf 281,19 Millionen Dollar, die Vertriebs- und Verwaltungskosten von 103,53 auf 119,90 Millionen Dollar. Im laufenden Quartal sollen 1,15 bis 1,25 Milliarden Dollar umgesetzt werden. Die Durchschnittsprognose liegt bisher bei 1,1 Milliarden Dollar.

Bank of America / Merrill Lynch stufte Yahoo (- 5,4 Prozent auf 15,15 Dollar) von „kaufen“ auf „neutral“ ab. Die neue Firmenchefin Marissa Mayer hatte angekündigt, alle Entscheidungen ihrer Vorgänger auf dem Prüfstand zu stellen. Anleger fürchten nun um die in Aussicht gestellte Ausschüttung von Milliarden Dollar aus dem Verkauf der Beteiligung an Alibaba.com.

Am Montag will Groupon Zahlen präsentieren. Im Vorfeld zog das Schnäppchenportal 11,9 Prozent auf 7,44 Dollar an. Zur Erinnerung: Der Ausgabepreis lag im November 2011 bei 20 Dollar.

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