(Siegel Investments) Der Goldpreis brach am Montag im New Yorker Handel von 862 auf 823 US-Dollar ein und setzte die Talfahrt tags darauf in Sydney und Hongkong bis auf 805 Dollar fort. Goldminenaktien zeigen sich weiterhin schwach, bauen aber eine vorsichtige relative Stärke zum Goldpreis auf, was auf die völlig überverkaufte Situation bei den Goldminenaktien zurückzuführen ist. Nachdem in den vergangenen Tagen die Angst in Panik umgeschlagen ist, kam es zu einer Ausverkaufswelle bei Goldminenaktien, die nach einer Gegenreaktion ruft. Interessanterweise stiegen die Umsätze bei Goldminenaktien auf das doppelte der durchschnittlichen Umsätze, was auf massive Zukäufe von „starken Händen“ hindeutet. Der Xau-Goldminenindex rutscht 5,5 % auf 136,6 Punkte ab. Bei den Standardwerten verlor Barrick 6,9 %. Bei den kleineren Werten sackte Yukon-Nevada 24,1 %, Golden Star 19,5 %, High River 15,6 %, Central Sun 14,3 % und Kirkland Lake 12,1 % ab. Südafrikanische Werte tendierten im New Yorker Handel schwach. Anglogold knickte 13,6 %, DRD Gold 8,2 % und Harmony 6,8 % ein
Ausverkauf auch in Australien: Bei den Produzenten brach St. Barbara am Dienstag 14,3 %, Tanami 10,4 %, Perseus 8,2 % und Mundo 8 % ein. Oceana erholte sich um 10,3 %. Bei den Explorationswerten gab Andean 10,9 % ab. Austindo erholt sich um 16,7 %.
In Zusammenarbeit mit goldhotline.de.
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