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Handelskrieg?

Dienstag, 22. August 2017 um 08:29

Von Stephan Feuerstein
Es wird einfach nicht ruhig um US-Präsident Trump, der sich mit seiner narzisstischen Art nicht viele Freunde macht. Wenngleich der Konflikt mit Nordkorea in den vergangenen Tagen zwar etwas in den Hintergrund gerückt ist, ist er damit noch längst nicht vom Tisch. Es sollte vielmehr sogar damit gerechnet werden, dass dieses Thema in Kürze erneut aufflammen könnte – auch wenn es der ehemalige Mitstreiter Trumps, Steve Bannon, etwas anders formuliert hat. So sieht der Ex-Chefstratege Trumps Nordkorea nur als „Nebenkriegsschauplatz“ und sieht den eigentlichen Feind in der Großmacht China, mit welcher man sich in einem Handelskrieg befinde.

Größter Gläubiger der USA

Auf die Aussage Bannons sowie die Ankündigung Trumps, die chinesischen Handelspraktiken genauer unter die Lupe zu nehmen, lässt die chinesische Antwort natürlich nicht lange auf sich warten, denn die chinesische Regierung dürfte diesem Vorhaben alles andere als positiv gegenüberstehen. Interessanterweise ist China dabei mit einem Umfang von mittlerweile 1,15 Billionen US-Dollar der mit Abstand größte Gläubiger der USA. Es ist daher mehr als nur vorhersehbar, dass die chinesische Führung bei einer weiteren Zuspitzung auch entsprechende Antworten an die USA haben wird. Es bleibt daher zu hoffen, dass das impulsive Agieren Trumps hier nicht weiteres (chinesisches) Porzellan zerschlägt, was dann so schnell nicht zu kitten ist!

Wird aus der Trump-Rallye eine Trump-Korrektur?

Die Aussicht auf Steuersenkungen hat die Aktienkurse nach der Wahl Trumps zum US-Präsidenten nach oben katapultiert. Das Verhalten Trumps in den vergangenen Monaten hat nun aber auch den einen oder anderen Wirtschaftslenker zu ihm auf Distanz gehen lassen, so dass man sich immer mehr die Frage stellt, was er wirklich aus seinen Wahlversprechen durchsetzen kann. Sollte nun auch noch der für das oberste Amt der US-Notenbank vorgesehene Gary Cohn Trump eine Absage erteilen, dürfte dies auch an den Aktienmärkten tiefe Spuren hinterlassen. Um auf eine klare Korrektur an den Aktienmärkten vorbereitet zu sein, bietet sich daher weiterhin ein genaues Beobachten der US-Politik an, denn davon könnte durchaus der maßgebliche Impuls für eine solche Bewegung kommen.

Aus saisonaler Sicht besteht weiterhin die Gefahr eines Absturzes an den Aktienmärkten bis Ende September – die Wahrscheinlichkeit ist in diesem Zeitraum so hoch wie zu keinem anderen Zeitpunkt. Man darf daher gespannt sein, ob die Notierungen auch in diesem Jahr diesem Muster (weiter) folgen werden.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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