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Kommt jetzt die "Saure Gurken-Zeit"?

Dienstag, 26. April 2016 um 10:15

Von Stephan Feuerstein
Während vor einer Woche noch der Schock über ein ergebnisloses Auseinandergehen der OPEC-Staaten zunächst für einen klaren Rücksetzer gesorgt hat, konnte der Ölpreis mittlerweile sogar ein neues Jahreshoch erklimmen. Damit zeigt die Richtung vorerst weiter nach oben. Allerdings gibt es auch Einflussfaktoren, welche der aktuellen Aufwärtstendenz auch rasch wieder einen ordentlichen Dämpfer verpassen können!

Angebot und Nachfrage

Das niedrige Preisniveau des Schwarzen Goldes hatte zuletzt auch dazu geführt, dass die eine oder andere Produktionsart nicht mehr rentabel war und daher zurückgefahren beziehungsweise eingestellt worden ist. Allerdings ist davon auszugehen, dass die US-Produzenten die Produktion bei weiter steigenden Notierungen auch rasch wieder anlaufen lassen können, was zu einem erhöhten Angebot führt. Ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Einflussfaktor spielt auch das Thema Iran. Sollten dort die Produktionskapazitäten ebenfalls weiter angehoben werden, dürfte auch dies den Kurs wieder belasten. Last but not least bleibt abzuwarten, ob sich die OPEC-Staaten und Russland nicht doch noch auf eine Produktionsobergrenze einigen werden. Dies wiederum sollte den Kurs hingegen weiter nach oben treiben. In jedem Fall dürften diesbezügliche Nachrichten Gründe für entsprechend deutliche Ausschläge sein.

Steigender Ölpreis = steigende Aktienkurse?

Seit einigen Wochen ist diese Korrelation durchaus zu beobachten. Allerdings zeigt die Vergangenheit, dass sich dieser Trend auch ab einem gewissen Niveau wieder ins Gegenteil umkehrt. So führen steigende Ölpreise zwangsläufig zu höheren Kosten, was sich entsprechend negativ auf die Wirtschaftsleistung auswirkt. Allerdings hat die erhöhte Produktion als Antwort auf das Angebot aus den USA zu einem Überangebot und damit zu einer Verschiebung des Gleichgewichts von Angebot und Nachfrage geführt (was aktuell auch erklärt, warum ein steigender Ölpreis einen positiven Effekt auf die Aktiennotierungen hat).

Insgesamt darf man nun aber ohnehin gespannt sein, wie es am Aktienmarkt weitergehen wird. So beginnt ab Mai die aktuell noch positive Saisonalität zu drehen und wechselt in den leicht negativen Bereich. Auch von Seiten der Unternehmensdaten waren die Ergebnisse eher durchwachsen und daher kein Anlass für ein wahres Kursfeuerwerk an den Aktienmärkten. Insofern bietet es sich zwar noch an, prozyklisch aktiv zu sein, allerdings eben mit klarem Fokus auf die Begrenzung von Risiken.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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