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Meinungsumschwung bietet Gelegenheit

Dienstag, 19. Mai 2015 um 09:17

Von Stephan Feuerstein
Mit der Bilanzsaison hat es der Dax etwas „ruhiger“ im Sinne von trendloser angehen lassen. Diese Fülle an Unternehmenszahlen geht nun allmählich zu Ende, so dass auch die Frage berechtigt ist: Kehrt damit auch wieder der (Aufwärts-) Trend zurück? Es lohnt sich daher, einen Blick auf die Einflussfaktoren zu werfen, welche der Aufwärtstendenz zuletzt Knüppel zwischen die Beine geworfen hatten. Dabei fällt zunächst der Euro gegenüber dem US-Dollar auf. So konnte sich die Gemeinschaftswährung trotz der extrem expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank deutlich erholen. Dies mag aber sicherlich auch daran liegen, dass die immer wieder befürchtete Zinswende in den USA doch irgendwie immer weiter in die Zukunft verschoben wird. Auch dürfte nicht der große Wurf zu erwarten sein, eher ein marginales Eingreifen der US-Notenbank. Die Reaktion des Euro insgesamt war sicherlich überraschend, offenbarte aber, wie offensichtlich die Mehrheit der Marktteilnehmer positioniert war. Dieses „Übergewicht“ im Sinne eines weiter unter Parität fallenden Euro ist nun wieder ausgeglichen worden. Interessant ist allerdings, dass die Meinung von weiter fallenden Eurokursen aktuell auf das „Comeback des Euro“ gedreht zu haben scheint. Genau dies könnte für den Währungskurs doch wieder zum Belastungsfaktor werden, so dass ein Scheitern der Notierungen im Bereich um rund 1,15 US-Dollar eine Abschwächung nach sich ziehen sollte.

Schwacher Euro, fester Dax?

Ein fester Euro stellt für die exportorientierte deutsche Wirtschaft einen Belastungsfaktor dar. Sollte der Euro daher in Kürze wieder zur Schwäche neigen, könnte dies einen positiven Impuls im Dax freisetzen, so dass sich eine kleine Zwischenerholung offenbaren könnte. Damit hier aber kein falscher Eindruck entsteht: Saisonal befinden wir uns seit Monatsbeginn in einem Jahresabschnitt, der sich immer wieder als äußerst schwierig erwiesen hat, da hier die Kurse gerne (trendlos) hin und her springen und so ein erfolgreiches Handeln torpedieren. Hier hat es sich in der Vergangenheit als richtig erwiesen, besonnen einfach einmal „nichts“ zu tun und auf besser prognostizierbare Zeiten zu warten. Denn schließlich ist das Geld, das in diesen schwierigen Zeiten riskiert wird, eben in den Zeiten, in denen man es sinnvoller einsetzen kann, dann oftmals leider nicht mehr vorhanden. Natürlich ist dies eine recht pauschale Betrachtung, denn auch in diesen Zeiten gibt es immer wieder Trades, die erfolgversprechend sind. In der Summe bietet es sich aber dennoch an, aktuell vielleicht nicht gerade mit „Vollgas“ auf der Börsenstraße zu fahren!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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