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Stahl-Branche rechnet mit weiterem Wachstum

Dienstag, 11. November 2014 um 10:20

Von Marc Nitzsche
Geht es nach den volkswirtschaftlichen Daten, die in den vergangenen Monaten veröffentlicht wurden, ist es um die europäische Konjunktur alles andere als gut bestellt. Die daraus resultierende Unsicherheit ließ die Aktien-Kurse der meisten Stahl-Hersteller regelrecht einbrechen. Mittlerweile haben sich die Notierungen wieder etwas erholt, da viele Investoren den konjunkturellen Pessimismus für etwas übertreiben erachten. Zu diesem Schluss kommt auch der Präsident der deutsche Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff.

Der ausgewiesene Kenner der Materie prognostiziert für 2015 eine stabile bis leicht wachsende Stahl-Nachfrage in der „alten Welt“. Aus diesem Grund erwartet Kerkhoff für die europäischen Stahlproduzenten im kommenden Jahr einen Anstieg der Produktion zwischen 1 bis 2 Prozent. Bei Walz-Stahl, der 90 Prozent des hierzulande erzeugten Stahls ausmacht, rechnet der Experte mit einem Ausstoß-Plus um 1 Prozent auf 39,4 Millionen Tonnen, nach einem Zuwachs von 2 Prozent im laufenden Jahr. Als Nachfrage-Treiber sollen insbesondere die florierende Auto- und Maschinenbau-Industrie fungieren, die zu den Hauptabnehmern von Stahl-Erzeugnissen gehören.

Sorge bereitet der Branche die zunehmende Konkurrenz aus dem Reich der Mitte. Bislang haben nur wenige chinesische Unternehmen ihre Produktion zurückzufahren, obwohl der inländische Bedarf wegen des schwächeren Wachstums sinkt. Dadurch spitzt sich die Problematik der Überkapazitäten weiter zu. Als Reaktion darauf stiegen die Ausfuhren in die EU in den vergangenen acht Monaten um 30 Prozent. Grund zur Panik sieht man aber dennoch nicht.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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