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Schwierig, schwierig

Dienstag, 11. November 2014 um 08:24

Von Stephan Feuerstein
Ich möchte nicht mit EZB-Chef Draghi tauschen, denn die Waffen, die zur Bekämpfung einer möglichen Deflation beziehungsweise zur Stimulierung der Konjunktur eingesetzt werden, haben offenbar an Schärfe verloren. Zu beobachten ist dies bereits seit Jahren in Japan, wo mit den sogenannten „Abenomics“ ein geldpolitisch expansives Programm auf den Weg gebracht wurde, das durchaus als atemberaubend betrachtet werden kann. Da die Ergebnisse bislang noch nicht ganz so durchschlagend wie erhofft ausgefallen sind, werden weiterhin japanische Staatsanleihen im großen Stil erworben. Zudem stockt der staatliche Pensionsfonds seine Investments in Aktien von zuvor 25 auf nunmehr 50 Prozent auf. Man darf gespannt sein, ob dies in Japan den langfristigen und vor allem nachhaltigen Turnaround bringen wird.

Ist ein Negativzins negativ?

Zurück nach Europa. Hier hat die Skatbank den ersten Schritt getan und verlangt erstmals einen negativen Zins. Was den normalen Bürger zwar noch nicht betrifft, aber durchaus betreffen kann. Ob damit wirklich das Geld ausgegeben wird und damit in den konjunkturellen Aufschwung fließt, will wohlüberlegt betrachtet werden. Denn noch ist das Problem für viele Bürger unglaublich weit entfernt. Und zudem haben viele die Lösung dann parat: Das Kopfkissen, wie es bereits schon Generationen vor uns wussten, muss wieder als Geldanlage herhalten. Wenn nun aber der gemeine Bürger dem Kopfkissen mehr als der Bank vertraut, seine Spargroschen entsprechend abhebt, dann kann dies auch ein Problem darstellen. Denn unser Wirtschaftssystem ist nun einmal darauf aufgebaut, dass wir eben nicht alles Geld abheben. Natürlich ist dies nun wieder ein extremes Szenario und sicherlich auch überzogen dargestellt. Allerdings soll es an dieser Stelle durchaus zum Nachdenken anregen. In jedem Fall scheint die Investmentalternative „Kopfkissen“ kein lohnendes Investment zu sein. Weder früher noch heute!

US-Aktien bleiben attraktiv

Während also Europa und auch Japan konjunkturell lahmen, eilen die Vereinigten Staaten doch etwas davon. Hier dürfte es nach dem Rückfahren der Konjunkturprogramme im kommenden Jahr zu einer Zinsanhebung kommen, was den Aktienmarkt aber nicht nachhaltig belasten sollte. Da die Unternehmen aktuell ein solides Bild abliefern, dürfte der Investitionsfokus momentan eher pro US-Werte gehen. Dass die unterschiedliche Geldpolitik zwischen Europa und den USA voraussichtlich auch im kommenden Jahr den US-Dollar stärken dürfte, kann man in diesem Fall auch als kostenloses Sahnehäubchen betrachten.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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