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Angst und Panik

Montag, 20. Oktober 2014 um 14:53

Von Stefan Böhm
Nachdem die Aktienkurse immer weiter nach unten abdrifteten, dominierte in der vergangenen Woche Panik den Markt. Es sind inzwischen nicht nur die Konjunktursorgen, sondern auch die Angst vor einer Rückkehr der Finanzkrise, welche die Anleger plagen.

Überdurchschnittlich verloren haben die Aktienmärkte der südeuropäischen Staaten. In Griechenland gab es insbesondere bei den Bankaktien einen wahren Ausverkauf. Auch in Portugal, Spanien und Italien geht es deutlich stärker abwärts als in Deutschland. Die Anleihemärkte zeigen ebenfalls seit langem wieder Warnsignale. Italienische und spanische Renditen steigen wieder, während die Renditen von Bundesanleihen fallen. Da werden automatisch ungute Erinnerungen wach.

Zunehmender Druck auf Notenbanken

Der Druck auf die Notenbanken ist immens. Das ist nicht verwunderliche, denn:

Erstens hat das Vertrauen, dass die Notenbanken die Wirtschaft wirklich stützen können, Kratzer bekommen.

Zweitens wissen die Marktteilnehmer, dass die EZB den Euro-Krisenstaaten nur Zeit kauft. Reformunwillige oder -unfähige Länder konterkarieren jedoch die Anstrengungen der EZB, ohne die Chance zu nutzen, die ihnen die Geldpolitik eröffnet.

Drittens ist der Druck auf die US-Notenbank Fed stark gestiegen, die Zinsen doch erst später als gedacht anzuheben, nachdem auch aus den USA zuletzt einige schwache Konjunkturdaten kamen. Die Anleger haben mit den fallenden Kursen inzwischen zwar viel Pessimismus eingepreist, doch niemand weiß, ob schon genug schlechte Erwartungen in den Kursen enthalten sind oder ob der Abverkauf weitergeht.

Fazit: Kriege, Konjunktur und Ebola sind harte, aber bekannte Belastungsproben für die Märkte. Doch eine neue Euro-Krise hatte bislang niemand auf der Rechnung. Trotz der massiven Kursverluste in den vergangenen Wochen kann die Baisse daher durchaus weitergehen. Positiv ist die deutliche Erholung des Dax nach dem Test der Unterstützung bei 8.400 Punkten. Wenigstens ein kleiner Hoffnungsschimmer!

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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