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Heißer Herbst?

Dienstag, 16. September 2014 um 09:18

Von Stephan Feuerstein
Die Sommermonate waren bereits nichts für schwache Nerven. Noch befinden wir uns aktuell im statistisch schlechtesten Börsenmonat September, der sich – ähnlich wie bereits der August – in diesem Jahr dem saisonalen Muster etwas entzieht. Damit stellt sich die Frage, ob sich der Ausbruch aus dem „statistischen Rahmen“ auch in den nächsten Monaten noch fortsetzt. Das wäre dann allerdings weniger erfreulich, denn ab Oktober beginnt eigentlich die beste Phase des Jahres, die dann im Dezember mit „window dressing“ den Höhepunkt erreicht. Einer der Verlierer zeichnet sich aber bereits jetzt nach und nach ab:

Mit dem neuen Jahrtausend hat auch bei den Edelmetallen ein Trend eingesetzt, den so keiner mehr für möglich gehalten hatte. Mit dem Hoch im Jahr 2011 zeichnet sich beim Goldpreis aber allmählich eine „korrigierende Tendenz“ ab. Zunächst wurde dann auch „nur“ der langfristige Aufwärtstrend ausgiebig getestet, die Hoffnung auf ein Wiederaufflammen des Aufwärtstrends immer noch vorhanden. Spätestens mit der Abschwächung der vergangenen Tage und damit mit dem Unterschreiten eben dieses langfristigen – seit 2001 bestehenden – Aufwärtstrends zeichnet sich nun aber eine Trendwende nach unten ab. Zunächst liegt dabei dann das Kursziel bei rund 1.000 US-Dollar. Das generelle Problem des „sicheren Hafens“ Gold ist momentan einfach, dass die erwartete Inflation durch die Zinssenkungen und Konjunkturprogramme und damit die schleichende Geldentwertung in der erwarteten Form ausgeblieben sind. Sollte sich dann doch noch der eine oder andere, der nahe der Höchststände aufgesprungen ist, von seinen Beständen trennen, sind die 1.000 US-Dollar auch schnell erreicht.

Die niedrigen Zinsen hierzulande unterstützen eigentlich den Trend nach oben bei den Dividendentiteln. Allerdings haben sich die US-Akteure bereits auf eine unmittelbar bevorstehende Zinswende nach oben eingestellt. Dennoch dürfte das tatsächliche Anheben der Zinsen, was gleichzeitig eben eine Zinswende nach oben einleiten dürfte, die Aktienmärkte entsprechend belasten. Insofern bietet es sich in diesem Jahr auch weiterhin an, sich nicht blind auf das übliche saisonale Muster zu verlassen!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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