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Seltene Erden meiden

Donnerstag, 14. August 2014 um 12:39

Von Marc Nitzsche
Als der Hype um die Seltenen Erden vor etwa drei Jahren seinen Höhepunkt erreichte, lancierten viele Emittenten entsprechende Themen-Zertifikate, die mit einem Kurs-Verlust von durchschnittlich rund 90 Prozent heute nur noch ein Schatten ihrer selbst sind. Angesichts dieser Entwicklung ist es nicht verwunderlich, dass der eine oder andere Anleger den Einstieg in diese ausgebombten Papiere langfristig für ein vielversprechendes Investment hält. Allzu optimistisch sollte man bei einem solchen Engagement aber nicht sein, da mit einer neuen Seltenen-Erden-Rallye eher nicht zu rechnen ist.

Denn einerseits dürfte der Quasi-Monopolist China in absehbarer Zeit wieder mehr Seltene Erden exportieren (müssen), nachdem die Welthandelsorganisation (WTO) festgestellt hat, dass die vom Reich der Mitte verhängten Ausfuhrbeschränkungen für diese Metalle nicht mit den geltenden Regeln für einen fairen Welthandel im Einklang stehen. Da die Chinesen ähnliche Entscheidungen in der Vergangenheit stets akzeptiert haben, muss von einer demnächst klar verbesserten Angebotslage ausgegangen werden. Damit könnte nur ein kräftiger Nachfrageschub zu einer Verteuerung der Seltenen Erden führen.

Vermehrte Substitution

Tatsächlich sinkt die Nachfrage jedoch schon seit Jahren. Wegen der zeitweilig schwindelerregenden Preise substituierten Unternehmen die teuren Metalle zunehmend durch billigere Materialien. Und nicht einmal der Trend zum Elektroauto wird den Bedarf nennenswert ankurbeln können, da eine neue Batterien-Generation entwickelt wurde, für die kaum noch Seltene Erden benötigt werden. Insofern sollten Anleger den Sektor zur Stunde weiter meiden!

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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