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Wann schließt sich die Schere wieder?

Dienstag, 22. Juli 2014 um 08:00

Von Stephan Feuerstein
Der Dow Jones hat in der vergangenen Woche einmal mehr einen Rekord markiert. Wenngleich es dem Index zwar nicht gelungen ist, auch zum Wochenschluss den höchsten Stand aller Zeiten zu erlangen, gelang dies zumindest auf Wochenbasis. Auch beim S&P 500 sieht das Bild ähnlich aus, auch hier zeigt der marktbreitere Index weiter nach oben, die Marke von 2.000 Punkten offenbar fest im Visier. Geht man nun aber noch einen Schritt weiter in die Breite, so fällt auf, dass die bei Dow Jones und S&P vorhandene Dynamik in der Breite seit Anfang Juni deutlich nachgelassen hat!

In den USA fällt hierbei besonders der Vergleich zum sehr breiten Russell 2000 auf, der seit Anfang Juli sogar nach unten zeigt. Eine ähnliche Tendenz offenbaren auch die hiesigen Indizes, die ebenfalls seit Juni klar erkennbar an Dynamik verlieren beziehungsweise seit Juli nach unten zeigen. Interessant übrigens auch der Nasdaq 100 im Vergleich zum Nasdaq Composite, in welchem immerhin beachtliche 3.000 Unternehmen aus dem Technologiesektor gelistet sind. Auch hier zeigt der kleinere Nasdaq 100 weiter nach oben, während der „große Bruder“ seit Juli eher nach unten tendiert. Diese Auffälligkeiten sollte man nicht unbeachtet lassen, da sich die Schere durchaus wieder schließen könnte. Die Frage ist dann nur: Nach oben, nach unten oder in der Mitte?

Nicht der beste Zeitpunkt für Investments?

Politische Konfliktherde, die klare Impulse an den Aktienmärkten setzen könnten, sind aktuell mit der Auseinandersetzung im Gazastreifen oder auch in der Ukraine durchaus „reichlich“ vorhanden. Daneben nähern wir uns mit großen Schritten dem Börsenmonat August, der neben dem September als der statistisch schlechteste Jahresabschnitt gilt. Es sollte daher nicht überraschen, wenn der von den hiesigen und den marktbreiten US-Indizes eingeschlagene Weg noch einige Wochen andauert und auch die großen Hauptindizes dann eher der Breite des Marktes folgen werden. Oder – um es positiver zu formulieren: Für neue Investments auf der „langen Seite“ bietet es sich an, noch ein paar Wochen zu warten. Denn die Chance, dass man in diesem Zeitraum günstigere Notierungen erhält, scheint aktuell größer zu werden!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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