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El-Nino-Rallye nach deutlicher Kurs-Korrektur?

Donnerstag, 5. Juni 2014 um 16:24

Von Marc Nitzsche
Seit Mitte März dieses Jahres hat sich Palmöl um gut 17 Prozent verbilligt. Damit notiert der Exoten-Rohstoff nicht einmal mehr 8 Prozent über seinem Dreijahrestief. Diese Entwicklung ist unter Berücksichtigung der fundamentalen Rahmen-Bedingungen so erstaunlich, dass Anleger ernsthaft darüber nachdenken können, sich einige Stücke des einzigen Index-Zertifikats am deutschen Markt (WKN AA0PALM) ins Depot zu legen.

Dürrebedingte Ernte-Einbußen fast sicher

Immerhin herrschte in Malaysia und Indonesien Anfang 2014 die schlimmste Dürre seit 17 Jahren. Zuletzt gab es zwar vermehrte Niederschläge, doch Experten zufolge sind viele Pflanzen bereits so stark geschädigt, dass die Ernten im Vergleich zu den beiden Vorjahren auf jeden Fall erkennbar niedriger ausfallen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass Meteorologen das mit einer Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent eintretende Klima-Phänomen El Nino bereits ab Juli prognostizieren, wodurch bald eine neue Trocken-Periode in den beiden Haupterzeuger-Ländern mit einem gemeinsamen Weltmarkt-Anteil von 86 Prozent droht. Kommt es dazu, könnten die Erträge um bis zu 20 Prozent zurückgehen, da die Ölpalme zu den Pflanzen gehört, die mit am stärkten unter El Nino leiden.

Steigende Nachfrage

Während das Angebot also voraussichtlich sinken wird, soll der Bedarf des hauptsächlich für die Herstellung von Lebensmitteln und anderen Konsum-Gütern benötigten Pflanzenfetts weiter anziehen, da die Erdbevölkerung und der Wohlstand sukzessive wachsen. Zudem hat sich der Palmöl-Anteil in Bio-Diesel seit 2011 verdreifacht. Von daher dürften sich die Kurse tatsächlich bald signifikant erholen.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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