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Der Draghi-Impuls

Dienstag, 3. Juni 2014 um 08:04

Von Stephan Feuerstein
Bis jetzt war das noch nichts mit den 10.000 Punkten. Irgendwie ist der Respekt vor dieser Zahl doch anscheinend ordentlich – auch wenn von dem einen oder anderen Experten betont wird, wie unwichtig diese Markte an sich doch zu sein scheint. Und dennoch schauen die Akteure teils beängstigt, teils erwartungsvoll und fasziniert auf das aktuelle Geschehen beim Dax. Viele Marktteilnehmer betrachten die Bewegung immer noch mit Sorge und sind daher offenbar entweder nicht oder falsch positioniert. Beide Fälle dürften bei einem weiteren Anstieg zu „Anschlusskäufen“ führen – und sei es nur durch das mehr oder weniger zwangsweise Schließen von Short-Positionen.

Durch die Kommentare beziehungsweise die Bekräftigung der bereits getätigten Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi erwarten die Anleger in dieser Woche deutlich mehr als nur die Aussage, dass man auch künftig reagieren werde, wenn beispielsweise deflationäre Tendenzen auszumachen sind. Der Markt hat eine ordentliche Aktion der Europäischen Zentralbank bereits eingepreist, so dass ein „Nicht-Liefern“ sicherlich eine sehr enttäuschte Reaktion am Aktienmarkt nach sich ziehen dürfte. Zu massiv hat Draghi im Vorfeld der EZB-Sitzung auf Maßnahmen hingewiesen. Man darf also gespannt sein, wie die Impulse am Donnerstag ausfallen werden! Prinzipiell ergeben sich daraus aber zwei Szenarien:

1. EZB „liefert“ nicht: Dies dürfte Wasser auf die Mühlen der Bären sein, so dass in diesem Fall mit einem doch etwas klareren Rücksetzer zu rechnen ist. Allerdings bleibt abzuwarten, ob bei einem Rücksetzer nicht der eine oder andere Anleger die Hand etwas weiter unten aufhält, der die Rallye bislang verpasst hat.

2. EZB erfüllt die Erwartungen: Zunächst zumindest kein negativer Impuls. Da ein solcher Schritt bereits eingepreist ist, sollte die Reaktion eigentlich nicht bemerkenswert ausfallen. Allerdings notieren die Aktienmärkte auf neuen Allzeithochs, der Dax kurz vor dem Eintritt in den fünfstelligen Kursbereich. Ein kleiner Impuls könnte daher eine größere Wirkung nach sich ziehen und zu den bereits oben erwähnten Anschlusskäufen führen. Auf jeden Fall könnten in dieser Woche die Weichen für den Verlauf der kommenden Wochen gestellt werden.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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