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Es bleibt spannend

Montag, 26. Mai 2014 um 09:09

Von Stefan Böhm
In Trippelschritten hat sich der Dax zurück in Richtung 9.800 Punkte geschlichen. Von einem unmittelbar bevorstehenden Angriff auf diesen Widerstand ist aber noch nichts zu bemerken. So regiert derzeit die Unentschlossenheit den Markt, was sich aber wieder schnell ändern könnte. Auffallend ist nach wie vor die Skepsis vieler Marktteilnehmer

Ist der Markt zu negativ?

„Erholungspotenzial ausgereizt?“ titelte am Donnerstag beispielsweise der technische Analyst der DZ Bank. Auch auf den einschlägigen Finanzseiten liest man derzeit immer häufiger Kommentare mit negativen Titeln. Das muss für den Dax nicht schlecht sein, denn wer fallende Kurse erwartet, hat bekanntlich schon verkauft. Die Stimmung ist also etwas gereizt, doch spiegelt das auch die Lage an den Märkten richtig wider? Ich glaube das nicht wirklich. Die Geldpolitik in den USA bleibt weiter expansiv, Sorgen über eine kräftigere Abbremsung dürften übertrieben sein. In Europa wird die EZB sogar noch mehr Gas geben. Die Geldpolitik bleibt also ein Kurstreiber für die Märkte. Auch von den Unternehmen kommen überwiegend positive Nachrichten, sei es, weil die zugegeben oft niedrigen Erwartungen übertroffen werden oder weil Übernahmen und Fusionen anstehen, die die Kurse beflügeln. Am kritischsten sind noch die Konjunkturnews zu sehen, die jüngst erneut zeigten, dass die Erholung in Europa noch auf wackeligen Füßen steht.

Druck auf EZB steigt

So gab es in den vergangenen Wochen neben enttäuschenden Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone auch einen unerwartet deutlichen Rückgang beim Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland. Doch wie so viele Daten haben auch diese etwas Positives, denn sie verstärken den Druck auf die EZB, nach den starken Worten nun auch Taten folgen zu lassen. Dass die EZB etwas tun wird, davon geht inzwischen der allergrößte Teil der Marktteilnehmer aus. Meldungen wie die von Anatoli Annenkov, seines Zeichens Analyst bei der Société Générale, der ein Quantitative-Easing-Paket im Volumen von 300 Milliarden Euro kommen sieht, werden sich voraussichtlich aber nicht bewahrheiten. Auch Analysten trommeln um Aufmerksamkeit und Extrempositionen lassen sich gut vermarkten. Fallen Sie darauf nicht herein!

Fazit: Für den Dax bleibt es spannend. Die lange Seitwärtsphase, die der Index seit Januar eingeschlagen hat, ist zwar weiterhin die bestimmende Chartformation. Doch der Dax hat bislang allen Unkenrufen und Crashprognosen widerstanden – trotz Krim, Ukraine und teilweise enttäuschender Konjunkturnachrichten. Kursrücksetzer haben immer recht schnell die Käufer wieder an den Markt zurückgelockt. Dies zeigt, dass Aktien weiter attraktiv sind, trotz der hohen Kurse. Für neue Allzeithochs sind dennoch neue Impulse nötig.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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