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Lufthansa weiter im Sinkflug?

Montag, 12. Mai 2014 um 08:56

Von Stefan Böhm
Die Lufthansa hat mit Carsten Spohr einen neuen Vorstandschef. Und der neue Besen hat einiges wegzukehren: So haben die bisherigen Streiks in diesem Jahr schon Kosten in Höhe von 70 Millionen Euro verursacht. Zudem hat Vorgänger Christoph Franz auch ein strategisches Trümmerfeld hinterlassen: Die Lufthansa muss sich einerseits zwischen den Billig-Airlines behaupten, die neuerdings auch um Geschäftsleute werben, und andererseits die schnellwachsenden Fluglinien der Golfstaaten auf Distanz halten.

Höherer Gewinn dank Einsparungen

Das alles führt zu einer rückläufigen Preisentwicklung, nicht ausgelasteten Kapazitäten und einem wenig dynamischen Passagiergeschäft. Ex-Chef Franz sieht das anders; Seiner Ansicht nach ist die Lufthansa auf einem guten Weg. Das 2012 gestartete Effizienz- und Sparprogram SCORE beginne zu greifen und soll ab 2015 das Ergebnis deutlich verbessern. Der operative Gewinn soll dann auf 2,65 Milliarden Euro steigen. Mit der Äußerung, wonach die Zitrone niemals komplett ausgequetscht sei, unterstreicht Franz den Schwerpunkt seiner dreieinhalbjährigen Zeit als Lufthansa-Chef nochmals. Akquisitionen gab es keine, geplant seien ebenfalls keine, so Franz auf der Hauptversammlung Ende April. Man darf gespannt sein, ob sein Nachfolger Spohr sich an diese Vorgaben hält oder ob er andere Akzente setzen wird.

Strukturellen Probleme bleiben

Doch nach dem dreitägigen Streik vor Ostern droht bald ein neuer Streik, sollte die Lufthansa zu keiner Einigung mit der Pilotengewerkschaft Cockpit kommen. Die dünne Gewinnmarge von 3 Prozent zeigt, dass es keinen großen Verhandlungsspielraum gibt. Doch dass eine Unternehmensstrategie nicht nur auf Sparen aufbauen kann, dürfte auch Spohr klar sein. Daher sollen künftig die Airlines des Konzerns enger zusammenarbeiten, was in der zentralisierten Netzverwaltung zum Ausdruck kommt. Ob das aber die Antwort auf die strategischen Herausforderungen der nächsten Jahre ist, bleibt abzuwarten. Das grundsätzliche Dilemma der starken internationalen Konkurrenz, die teils zu deutlich niedrigeren Kosten arbeitet, bleibt.

Fazit: Die Lufthansa hat sich für die nächsten Jahre ehrgeizige Ziele gesetzt. Doch das Eis, auf dem sich der Konzern bewegt, ist derzeit noch dünn. Für die Aktie gibt es eine Reihe von Risiken, die den Chancen der Umstrukturierung entgegenstehen. Der Aktienkurs dürfte daher kaum in den Himmel schießen. Dennoch lassen sich beispielsweise mit Reverse Bonuszertifikaten auf die Aktie attraktive Renditen erzielen. Die genauen Orderdetails (realistische Gewinnchance 20 Prozent) finden Sie in der aktuellen Ausgabe des DaxVestors.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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