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Notenbanken verantwortlich für Gold-Crashs?

Donnerstag, 17. April 2014 um 11:11

Von Marc Nitzsche
Entwickelt sich ein Investment nicht wie erhofft, neigen viele Anleger dazu, die Gründe dafür nicht in einer falschen Entscheidung ihrerseits zu suchen sondern andere Adressen für die erlittenen Verluste verantwortlich zu machen. In den zurückliegenden Monaten wurden absichtliche Kurs-Manipulationen vor allem am Gold-Markt vermutet. Speziell im vergangenen Jahr wurden immer wieder Verkaufsorders in einem Volumen in den Markt gegeben, bei denen die Preise zwangsläufig in den Keller rauschen mussten. Und da nur wenige Player über derart viel Gold verfügen, um derartige Mengen liefern zu können, werden gerne die Notenbanken als Initiatoren des Ganzen ins Spiel gebracht.

Nicht leugnen lässt sich, dass die starken Kursverluste beim gelben Metall für die Zentralbanken tendenziell positiv waren. Zum einen wurde dadurch indirekt das stark geschwundene Vertrauen ins Papiergeld-System wieder gestärkt, da Gold nicht mehr länger als sicherer Hafen galt. Darüber hinaus konnten diejenigen Notenbanken, die am Gold-Markt immer wieder als Käufer in Erscheinung treten, ihre Bestände zu erheblich günstigeren Preisen aufstocken.

Obgleich natürlich nicht völlig ausgeschlossen werden kann, dass an der Theorie etwas Wahres dran ist, sollte man auch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen. Neben den Notenbanken sitzen nämlich auch die ETF-Anbieter auf riesigen Mengen des Edelmetalls. Und wenn von diesen Anlage-Instrumenten massiv Kapital abgezogen wird, müssen entsprechende Gold-Bestände veräußert werden. Damit ist eine Verschwörung nicht sonderlich wahrscheinlich.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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