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Kommt jetzt der Ausverkauf?

Montag, 14. April 2014 um 08:14

Von Stefan Böhm
Am Donnerstagvormittag sah es in Reaktion auf positive Nachrichten von der US-Notenbank noch gut aus: Der Dax nahm Kurs in Richtung der Marke von 9.600 Punkten. Danach ging es aber rasch wieder zurück. Die volatile charttechnische Phase, die der Dax seit Wochen durchläuft, findet damit ihre Fortsetzung – ein eher bearishes Zeichen. Gerade an der Wall Street standen vor allem die hoch bewerteten Aktien aus der Technologiebranche auf der Verkaufsliste. Viele Anleger nehmen Gewinne mit.

US-Quartalsberichtssaison gestartet

Immerhin gab es neben den guten Nachrichten von der US-Notenbank auch einen positiven Start in die US-Quartalssaison zu vermelden. Unser Musterdepotwert, der Aluminiumkonzern Alcoa, übertraf die Prognosen der Analysten und setzte ein erstes Ausrufezeichen. Dafür enttäuschte am Freitag aber die US-Großbank J.P. Morgan. Eine erste Tendenz, wie sich die Unternehmensgewinne in den USA entwickeln, wird es aber frühestens Ende dieser Woche geben. Bis dahin berichten unter anderem Citigroup, American Express, Intel, Coca-Cola, Yahoo, Google, DuPont, General Electric und somit viele Platzhirsche der Wall Street. Negative Überraschungen sind eher unwahrscheinlich, nachdem viele Unternehmen ihre Ausblicke in den vergangenen Wochen nach unten korrigiert haben. Doch in der aktuell skeptischen Stimmung brauchte es schon echte positive Überraschungen, um den Börsen wieder Auftrieb zu geben.

Russland-Ukraine-Konflikt schwelt weiter

Auch das Chaos in der Ukraine bleibt ein Thema an der Börse, derzeit eher unterschwellig. Das kann sich aber je nach Nachrichtenlage schnell ändern. Wie das Kräftemessen schließlich enden wird, kann derzeit wohl niemand seriös vorhersagen. Für Deutschland und Europa geht es dabei um Grundsatzentscheidungen. Wie halten wir es mit der Energieversorgung, ist die eine Frage, und wieviel Militär braucht Europa, die andere. Beide Entscheidungen sind unter sehr langfristigen Gesichtspunkten zu sehen und könnten vor allem für die Energieversorger erneut eine Wende herbeiführen. Doch soweit sind wir noch nicht und ob es in Deutschland jemals eine gesellschaftliche Akzeptanz für Methoden der Gasförderung wie Fracking geben wird, ist fraglich.

Fazit: Der Dax ist derzeit weder Fisch noch Fleisch. Die große Seitwärtsbewegung zwischen 9.000 und 9.600 Punkten bleibt das bestimmende Chartmuster. Ein Ausbruch über 9.600 Punkte ist in der vergangenen Woche gescheitert. Nach dem Bruch der Unterstützung bei 9.400 Punkten dürfte der Abwärtsdruck kurzfristig noch weiter anhalten. Voraussichtlich ist mit der Fortsetzung des volatilen Auf und Ab an der Börse zu rechnen. Wer das Risiko scheut, sollte sein Pulver vorerst trocken halten.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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