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Meistgehaßte Rallye?

Dienstag, 10. Dezember 2013 um 08:21

Von Stephan Feuerstein
Gut 20 Prozent konnte der Dax in diesem Jahr an Wert gewinnen – bisher. Denn mittlerweile befinden wir uns im Börsenmonat Dezember, der statistisch der stärkste ist. Immerhin gelang dem Dax seit 1980 24 Mal ein positives Ergebnis. Aber eben auch 8 Mal ein negatives. Denn bei aller Statistik sollte man nicht den Eindruck gewinnen, dass im Dezember steigende Kurse quasi Gesetz sind. Denn diesen Eindruck kann man aktuell hier und da durchaus gewinnen!

„Window Dressing“ und andere Faktoren

Natürlich wirken im Dezember Einflussfaktoren wie zum Beispiel das so genannte „Window Dressing“ positiv auf die Notierungen. Hier und da wird die eine oder andere Position, die sich in diesem Jahr besonders gut entwickelt hat, noch ins Depot gelegt. Damit lässt sich zeigen, dass man in den „guten“ Titeln investiert ist. Aber auch dieser Einflussfaktor schützt nicht davor, dass ein positiver Dezember zwingend notwendig ist. So kam es im Jahr 1996 beispielsweise zwar insgesamt zu einem beachtlichen Gewinn von 22,74 Prozent (Dezember eingerechnet), der letzte Börsenmonat selbst „glänzte“ aber mit einem Minus von 0,34 Prozent. In der Regel wurde der Dezember aber von einem positiven Ergebnis begleitet, wenn auch für das Gesamtjahr ein klares Plus erkennbar war. War das Gesamtjahresergebnis hingegen negativ, war die Wahrscheinlichkeit für ein Minus im Dezember deutlich höher.

Interessante Erkenntnisse liefert die Statistik auch über den Start in das neue Jahr. Bei einem beachtlich positiven Ergebnis kam es häufig im Januar und/oder Februar zu einem Rücksetzer. Sollte sich diese Tendenz im kommenden Jahr erkennen lassen und wenn sich der Dax weiter an üblichen Vorgaben orientiert, gäbe es voraussichtlich Ende Februar noch einmal eine interessante Einstiegsgelegenheit, sich für eine Aufwärtstendenz bis Mitte/Ende April zu positionieren. Um dann aber genauere Details zu erkennen, müsste man sich die Charts zu diesem Zeitpunkt genauer betrachten. Denn die Statistik gibt in dem Fall nur eine „grobe“ Richtung vor – die aber durchaus interessante Erkenntnisse erlaubt.

Was am schwersten fällt

Die Aufwärtstendenz in den vergangenen Wochen wird gerne auch als „meistgehasste Rallye“ bezeichnet, da sie an vielen Akteuren vorübergegangen ist, ohne dass diese entsprechend positioniert waren. Doch die oben genannten Erkenntnisse geben zumindest einen vagen Einblick, wann sich in den kommenden Wochen ein Einstieg oder wann sich auch eine Gewinnmitnahme anbietet. Daher bietet es sich zwischenzeitlich an, das zu tun, was den meisten Marktteilnehmern am schwersten fällt: abwarten!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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