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Rücksetzer nach Iran-Kompromiß

Donnerstag, 28. November 2013 um 13:17

Von Marc Nitzsche
Unter verstärktem Abgabedruck standen am Montag die Notierungen des schwarzen Goldes. US-Öl verlor im frühen Handel rund 1,5 Prozent. Die Nordsee-Sorte Brent gab es zeitweilig sogar 2,5 Prozent günstiger als am Freitag. Der nur leicht festere US-Dollar im Vergleich zum Euro vermag diesen Kursrutsch nur unzureichend zu erklären. Hintergrund der niedrigeren Öl-Preise dürfte vielmehr die vorläufige Einigung im iranischen Atom-Streit gewesen sein.

Sorge vor Ausweitung des Überangebotes

Im Gegenzug dafür, dass der Mullah-Staat sein Atom-Programm nicht mehr so aggressiv wie ursprünglich geplant ausbaut und sich einem höheren Maß an Kontrolle unterwirft, haben die sechs Staaten der 5+1-Gruppe zugesagt, für sechs Monate keine neuen Sanktionen gegen den Iran zu verhängen. Teilweise wurden Beschränkungen sogar aufgehoben. Naturgemäß betrifft dies schwerpunktmäßig den Öl-Sektor. Insgesamt dürfte Teheran so auf Mehreinnahmen von 1,5 Milliarden US-Dollar kommen. Für den Öl-Markt deutet das Abkommen aber eine erhebliche Mehrversorgung, wobei man aber auch berücksichtigen muss, dass das iranische Öl dem Weltmarkt auch dadurch zur Verfügung stand, dass Länder wie China beherzt zugegriffen haben.

Nicht zuletzt deshalb sollten sich die Öl-Preise auch demnächst wieder stabilisieren. Insgesamt steht dem derzeit unzweifelhaft üppigen Angebot eine ausreichend hohe Nachfrage gegenüber, die längerfristig sogar noch steigen wird. Insofern dürften die erwähnten Kurs-Verluste vornehmlich auf Panik-Verkäufen beruht haben. Und Panik ist an der Börse der schlechteste Ratgeber!


Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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