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Demokonto für den Aktienhandel

Mittwoch, 9. Januar 2019 um 14:06

Wer sich für den Aktienhandel interessiert und sich bereits für einen Broker entschieden hat, der ein kostenloses Demokonto zur Verfügung stellt, der hat einen ausgesprochen nützlichen Begleiter an seiner Seite. Schlussendlich kann man sich so als Anfänger nicht nur intensiver mit der Materie des Aktienhandels befassen, sondern auch die Handelsplattform näher kennenlernen und zudem auch gefahrlos neue Strategien ausprobieren. Doch nicht jede Demoversion kann als Trading Simulator gesehen werden – mitunter arbeiten ein paar Broker sogar mit fragwürdigen Tricks, um die Trader schneller zum Echtgeldkonto zu bringen.

Auch Demokonten unterscheiden sich voneinander

Wer einen Brokervergleich durchführt, der sollte unbedingt darauf achten, ob ein kostenloses Demokonto zur Verfügung gestellt wird. Letztlich kann man so gefahrlos die Arbeitsweise des Brokers kennenlernen und sich intensiver mit der Materie des Aktienhandels vertraut machen. Befasst man sich intensiver mit dem Thema Demokonto, so wird aber relativ schnell klar, dass sich die Testversionen durchaus voneinander unterscheiden. Das liegt nicht nur an der Vielzahl der unterschiedlichen Handelsplattformen, sondern natürlich auch daran, welche Leistungen von Seiten des Brokers im Rahmen der Demoversion überhaupt zur Verfügung gestellt werden. Man darf keinesfalls glauben, dass das Demokonto immer eine Kopie des Live- bzw. Echtgeldkontos ist.

Worauf der Trader achten sollte

Zu Beginn muss geklärt werden, wie viel Aufwand der Trader hat, wenn er das Demokonto nutzen will. Einige Broker benötigen nur eine E-Mail-Adresse, damit das Demokonto freigeschalten wird; sehr wohl gibt es aber auch Anbieter, die erst nach einer vollständigen Registrierung – inklusive Adresse und Bankverbindung des Traders – eine Demoversion zur Verfügung stellen. Will man also ein Demokonto testen, so geht es zuerst um die Frage, ob das Angebot des Brokers unkompliziert wie unverbindlich in Anspruch genommen werden möchte oder ob man sich tatsächlich schon mit all seinen Daten registrieren soll.

Auch wenn in der Regel die Demokonten kostenlos zur Verfügung gestellt werden, so sollte man dennoch im Vorfeld die Information einholen, dass wirklich keine Gebühren anfallen. Zudem gilt es zu überprüfen, wie lange die Testversion zur Verfügung gestellt wird. Einige Demokonten werden nämlich nach 14 Tagen deaktiviert.

Am Ende geht es sodann um die Frage, ob bei dem Demokonto sämtliche Funktionen wie auch Orderarten der Handelsplattform angeboten werden. So kommt es immer wieder vor, dass die Demoversion nur ein paar ausgewählte Handelsmöglichkeiten mit sich bringt, weil in erster Linie nur der visuelle Eindruck der Plattform vermittelt werden soll. Auch in Sachen Orderarten wie Handelsinstrumente können durchaus Einschränkungen bestehen.

Wer sicher sein will, dass die Demoversion mit dem Live- bzw. Echtgeldkonto des Brokers mithalten kann, der sollte im Vorfeld nach Erfahrungs- wie Testberichten – siehe hier – im Internet Ausschau halten und/oder im Vorfeld den Kundensupport des Brokers kontaktieren und entsprechende Auskünfte einholen.

Wenn der Kurs von der Software erstellt wird

Gute Demokonten, die auch als Trading Simulatoren bezeichnet werden können, sind natürlich Mangelware. Das liegt vor allem daran, weil Demokonten in erster Linie als Kundenfang verstanden werden. Der Broker vertritt nämlich die Meinung, dass der Kunde mit der Zeit vom Demo- zum Echtgeldkonto wechseln wird.

Damit man schneller den Entschluss fasst, sein Erspartes in den Aktienhandel zu stecken, arbeiten viele Broker mit ein paar Tricks. So werden beispielsweise bei einem Demokonto keine fiktiven Gebühren verrechnet – somit rutscht der Trader schneller in die Gewinnzone. Hier ist dann, wenn man sich für das Echtgeldkonto entschieden hat, eine böse Überraschung vorprogrammiert, wenn es mitunter länger dauert, bis man einen Gewinn eingefahren hat.

Ein weiterer Trick, der gerne angewandt wird: Es werden keine Live-Börsenkurse verwendet – die Software gibt in diesem Fall eigene Kurse aus, die sich durchaus zugunsten des Traders entwickeln. Den Hinweis, ob echte oder von Seiten der Software geschaffene Kurse verwendet werden, findet man im Kleingedruckten des Demokontos.

Fazit: Wer auf der Suche nach einem Broker mit Demokonto ist, der sollte nicht nur einen Brokervergleich durchführen, sondern sich auch besonders intensiv mit der angebotenen Demoversion befassen. So geht es zuerst um die Frage, ob das Demokonto kostenlos zur Verfügung gestellt wird – in weiterer Folge sollte man überprüfen, ob die Testversion nur befristet angeboten wird und ob es Einschränkungen im Bereich der Funktionen gibt.

Empfehlenswert sind nur jene Demokonten, die auf echte Live-Börsenkurse zurückgreifen. Nur so kann sich der Trader sicher sein, dass es zu keiner Verfälschung des Kurses kommt – wird der Kurs von der Software erstellt, so wird der Trader nicht in Erfahrung bringen können, ob seine Strategie auch im Zuge des realen Aktienhandels zum Erfolg führt.

Vor allem Anfänger, die noch unsicher sind, sollten sich für einen Broker mit einem Demokonto entscheiden. Wer seine Marktkenntnisse wie Strategien auf die Probe stellen will, sollte sich zuerst einmal mit dem gefahrlosen Demokonto befassen und nicht sofort sein Erspartes in den Markt stecken.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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