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Delivery Hero

Freitag, 19. Oktober 2018 um 22:37

Der Lieferservice Delivery Hero ging im Sommer letzten Jahres an die Börse. Die Nachfrage nach den Aktien war hoch. Diese wurden zu einem Anfangspreis von 25,50 Euro gehandelt, was einem Wert des Unternehmens von 4,4 Milliarden Euro entsprach. Großaktionär Rocket Internet rieb sich natürlich die Hände, denn ihm flossen 264 Millionen Euro zu.

Delivery Hero selbst nahm mit dem Börsengang ca. 465 Millionen Euro ein, die zum größten Teil zur Tilgung der gut 300 Millionen Euro Schulden verwendet werden sollten.

Die Devise des Essenslieferdienstes Delivery Hero war und ist auf Teufel heraus zu wachsen – die Rechnung scheint aufzugehen, denn die Aktie wird mittlerweile bei 41,40 Euro gehandelt und wird auf dem MDax notiert.

Gegründet worden war das Start-Up im Jahre 2011 und ist die Mutterfirma für die Lieferservice Foodora, Lieferheld und Pizza.de.

Laut Firmenchef Niklas Östberg sei man sehr zufrieden: "Die Nachfrage nach unseren Aktien hat den Angebotsumfang deutlich überstiegen".

Essenslieferdienste stehen bei Anlegern zurzeit hoch im Kurs. Die niederländische Konkurrenz Takeaway.com ist bereits mit 1,6 Milliarden gelistet, während die britische Just Eat sogar mit 5,1 Milliarden gelistet wurde. Letztere schreibt bereits schwarze Zahlen.

Obwohl die Konkurrenz in dieser Branche hart ist, konnte sich Delivery Hero bislang an der Börse gut behaupten. So sprangen die Aktien nach Ablauf der Schweigeperiode von sechs Wochen nach dem Börsengang um 5,2% nach oben. Ausschlaggebend war sicherlich auch die große Zahl von Kaufempfehlungen durch Analysten.

Delivery Hero gehört zu den erfolgreichsten Internet-Unternehmen Deutschlands. Rocket Internet hält immer noch 8% der Aktien.

Das Geschäftsmodell von Delivery Hero ist ein wachsender Markt. Allein für Deutschland wird von einem Wachstum von 23% bis 2021 ausgegangen. Allerdings scheint in diesem Geschäft lediglich der Marktführer wirklich Geld zu verdienen, weswegen der Kampf um die Spitze mit harten Bandagen gefochten wird. Neben den bereits angesprochenen Konkurrenten Just Eat und Takeaway kam in jüngerer Zeit auch noch Uber Eats und der Lieferservice von Amazon hinzu.

Das Unternehmen ist derzeit in rund 40 Ländern präsent. Aus einigen Märkten hat es sich jedoch zurückgezogen, so beispielsweise in Großbritannien. Das Geschäft in der Schweiz wurde an Konkurrenten Takeaway verkauft.

Investmentbank Goldman Sachs korrigierte das Kursziel für Delivery Hero im September diesen Jahres nach Auswertung der Halbjahreszahlen von 55 auf 53 Euro. Die Einstufung wurde jedoch auch „Buy“ belassen.
Analyst Rob Joyce schrieb dazu in der entsprechenden Studie, dass er die Investitionen des Essenslieferanten berücksichtige, wobei jedoch die langfristigen Auswirkungen gering einzuschätzen seien. Durch die zuletzt tendenziell eher schwachen Kursentwicklungen sehe er in diesem Moment einen guten Einstiegszeitpunkt.

Insgesamt kann man sagen, dass die Delivery Hero Aktien eine interessante Option für Anleger darstellen. Das mittelgroße deutsche Unternehmen hat einen guten Riecher für das Geschäft bewiesen und durch intelligente Entscheidungen seine Position behauptet, beziehungsweise kontinuierlich ausbauen können. So kann eine kontinuierliche Wertsteigerung der Aktie seit dem Gang an die Börse beobachtet werden. Einbrüche sind eher nicht zu erwarten, wie die Einschätzung der Investment Bank Goldmann Sachs ebenfalls belegt, die das Kursziel der Aktie bei 53 Euro festlegt und immer noch die Empfehlung „Buy“ ausspricht.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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