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Handelsplattform Coincheck wechselt Eigentümer

Freitag, 13. April 2018 um 08:17


Coincheck Inc., eine der bekanntesten und wohl auch beliebtesten Plattformen für Kryptowährungen, hat nun einen neuen Besitzer. Monex, ein japanischer Online-Broker, konnte sich, wie nun vergangene Woche bekannt wurde, mit Coincheck auf eine Übernahme einigen.

Wie geht es aber jetzt mit der Plattform, auf der man mit Bitcoin, Litecoin oder Ethereum handeln kann, weiter? Welche Maßnahmen planen die neuen Besitzer? Mit der Übernahme wurde nämlich auch die Auswechslung des gesamten Managements beschlossen. KoichiroWada, der bislang als CEO fungierte und 45 Prozent der Anteile besitzt, wird sich ebenfalls zurückziehen. Können sich somit jetzt all jene, die bislang die Dienste von Coincheck in Anspruch genommen haben, auf gravierende Änderungen einstellen? Die ersten Ankündigungen haben aber durchaus für Wohlwollen gesorgt - geht es nach den Plänen des neuen Managements, so werden die Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie weiterhin forciert. So soll es demnächst sogar zur Errichtung eines eigenen Krypto-Labors kommen.

Hackerangriff sorgte für Negativ-Schlagzeilen

Zu Beginn des Jahres rückte die Handelsplattform Coincheck plötzlich in den Mittelpunkt - die Kryptobörse wurde nämlich von Hackern angegriffen. Die Folge des Angriffs? Cyberkriminelle konnten NEM-Einheiten im Wert von einer halben Milliarde US Dollar stehlen. Im Zuge des Angriffs und Diebstahls meldete sich auch der NEM-Europa Vorsitzende Kristof van de Reck zu Wort. Er sprach von „unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen“ von Seiten der Kryptobörse. Der Ärger der Anleger war groß - schlussendlich galt Coincheck als eine der sichersten Plattformen im Internet. Auch wenn Coincheck in weiterer Folge an 260.000 Nutzer Entschädigungszahlungen leistete, brach der Marktanteil ein. Waren im Dezember 2017 noch mehr als 50 Prozent aller japanischen Bitcoin-Transaktionen über Coincheck abgewickelt worden, waren es im März 2018 gerade noch 9 Prozent. Zudem reagierte auch die sehr kryptofreundliche japanische Behörde: Coincheck müsse strengere Maßnahmen beschließen, um derartige Zwischenfälle in Zukunft vermeiden zu können. 

Folgt nun der Börsengang?

3,6 Milliarden Yen, das sind rund 28 Millionen Euro, ließ sich Monex die Übernahme kosten. Das Ziel des japanischen Online-Brokers? Die Technologie rund um Kryptowährungen und die Blockchain vorantreiben - man will hier in naher Zukunft also noch mehr Akzente setzen. Zudem kündigte der Vorstandschef Oki Matsumoto auch einen möglichen Börsengang an. Bislang gibt es jedoch aber noch keine konkreten Pläne.

Monex-Aktie kletterte nach oben

Die Aktionäre haben auf den Monex-Vorstoß, die Kryptowährungen- und auch die Blockchain-Technologien vorantreiben zu wollen, wohlwollend reagiert. Innerhalb weniger Tage konnte die Monex-Aktie um 40 Prozent nach oben klettern - auch wenn ein Teil des Gewinns wieder abgegeben werden musste, nachdem die Übernahme offiziell verlautbart wurde, so konnte das Wertpapier dennoch wieder nach oben klettern. Aktuell liegt das Wertpapier bei 535 Yen (4,03 Euro); Anfang April notierte die Aktie bei 344 Yen (2,59 Euro). Vom Rekordhoch, das Anfang 2006 aufgestellt wurde, ist man jedoch noch weit entfernt - damals notierte Monex bei 1.790 Yen (13,51 Euro). Sehr wohl könnten aber Investitionen in die Kryptowährung und Blockchain-Technologie dafür sorgen, dass demnächst ein neues Rekordhoch aufgestellt werden könnte - vor allem auch im Hinblick auf einen zukünftigen Börsengang der Kryptowährungsbörse.

Nun wird ein eigenes Krypto-Labor geplant

„Kryptowährungen und auch die Blockchain-Technologie werden den Umgang mit Geld verändern“, so der japanische Online-Broker Monex im Zuge einer Aussendung. Der Online-Broker werde „mit Sicherheit“ in diesen Bereich investieren - so wird etwa die Gründung eines Krypto-Labors in Aussicht gestellt, sodass die neue Technologie vorangetrieben werden kann. Noch ist jedoch unklar, wann das Projekt gestartet wird.

Foto: Pixabay

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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