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Chancen frühzeitig erkennen

Dienstag, 12. September 2017 um 14:17

Von Stephan Feuerstein
Mit dem September endet auch der Abschnitt, welchen die alte Börsenweisheit „sell in may and go away – but remember: come back in september“ beschreibt. Demnach soll man von Mai bis September dem Aktienmarkt den Rücken kehren. Eine Überprüfung dieser Börsenregel bringt zunächst hervor, dass diese durchaus ihre Berechtigung hat. Bei einem etwas detaillierteren Blick zeigt sich aber die eine oder andere Erkenntnis, die einem bei einer nur oberflächlichen Betrachtung entgehen würde. Auch gibt die pauschale Regel nicht wirklich vor, wann man im September wiederkommen soll. Eine tiefgehende Auswertung der einzelnen Monate über viele Jahre hinweg ist daher wichtig, möchte man das Thema Saisonalität in den eigenen Tradingstil mit einbauen.

Hohe Chancen, hohes Risiko

Mit einer solchen Auswertung lassen sich dann auch über den Mai-September-Zyklus hinaus Abschnitte ausfindig machen, die eine hohe Gewinnchance oder andererseits ein entsprechend hohes Verlustrisiko mit sich bringen. Mit der Kenntnis solcher Etappen lassen sich Trades besser planen beziehungsweise. Hätte man in den vergangenen 36 Jahren dem Aktienmarkt Anfang Mai den Rücken gekehrt und wäre erst Ende September wieder gekommen, hätte sich gegenüber einer reinen „buy & hold Strategie“ eine klare Outperformance beim Dax ergeben. Es zeigt sich allerdings auch, dass der Dezember und der April mit klarem Abstand zu den besten Börsenmonaten im Jahr zählen. Nach der Durststrecke im Sommer zeigt der saisonale Trend ab Oktober ohnehin wieder klar nach oben und steigert sich dann bis zur Spitze im Dezember. Auch mit dieser Erkenntnis lässt sich ohne hektisches Traden eine Outperformance zum Dax erzielen.

Statistik ohne Kursspitzen

Um ein detaillierteres Bild zu erhalten, sollte man allerdings die größten Anstiege oder Einbrüche, die sich klar von der Norm entfernt haben, herausrechnen. Ohne den September im Jahr 2001 ist dieser Börsenmonat zwar immer noch schlecht, allerdings fällt das Ergebnis dann längst nicht mehr so extrem aus. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass es auch Monate gibt, die sich von den Vorgaben klar entfernen. In diesem Jahr könnte es beispielsweise der September werden, der bislang durch eine beachtliche Kursstärke nach oben glänzt, so dass man dieses Mal ausnahmsweise schon Anfang September an den Aktienmarkt hätte zurückkehren sollen. Insofern darf man nun auf die nächste Etappe von Oktober bis Dezember gespannt sein!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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