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Und jetzt die 10.000?

Montag, 23. September 2013 um 08:11

Von Frank Sterzbach

Es ist vor allem die US-Geldpolitik, welche die Aktienmärkte derzeit dominiert und den Dax in den vergangenen Tagen in Feierlaune versetzte. Am vergangenen Mittwochabend teilte US-Notenbankchef Ben Bernanke mit, dass man die Wirtschaft weiter mit dem Aufkauf von Staatsanleihen im Volumen von 85 Milliarden Dollar pro Monat stützen werde. Danach jubelte der Dax.

Im Vorfeld der Notenbank-Sitzung ging der Markt eher davon aus, dass Bernanke & Co den Aufkauf von Staatsanleihen ein wenig zurückfahren würden. Insofern zeigte sich der Dax positiv überrascht, dass die US-Notenbank die Geldpresse weiterhin auf Hochtouren laufen lässt. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange dies noch der Fall sein wird. Klar ist: Die US-Geldpolitik wird den Dax auch in den kommenden Monaten stark beeinflussen.

Zum Chart: Der Deutsche Aktienindex erklomm in der abgelaufenen Handelswoche neue Allzeithochs und knackte demzufolge den Widerstand bei 8.550 Punkten, welcher durch das vormalige Allzeithoch definiert wurde. Der mittelfristige Aufwärtstrend verläuft bei etwa 8.100 Punkten. Kurzfristig ist der Dax etwas heißgelaufen, ein paar schwächere Tage sollten nicht verblüffen. Auf mittelfristige Sicht halten wir ein Vorrücken bis zur magischen Marke von 10.000 Punkten für durchaus denkbar.

Frank Sterzbach ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Finanzen & Börse" – ein wöchentlich erscheinender Gratis-Newsletter mit Informationen rund um die Themen Geldanlage, Börse und Finanzen. Unter www.finanzenundboerse.de kann der Börsenbrief kostenlos und unverbindlich abonniert werden.

 Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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