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(Noch) keine klare Richtung

Dienstag, 10. September 2013 um 07:54

Von Stephan Feuerstein
In der vergangenen Woche zeigte das Thema Syrien einmal mehr seinen Einfluss auf die Aktienmärkte. Speziell am Freitag sorgte das Bekenntnis des russischen Präsidenten Putin für Verwerfungen am Markt, als dieser bemerkte, man wolle Syrien im Falle eines ausländischen Eingreifens mit Waffenlieferungen helfen. Während der Aktienmarkt einknickte, zog der Goldpreis deutlich an und machte einen Sprung von mehr als 30 US-Dollar.

Es war schon ein eigenartiges Signal, das der amtierende US-Präsident als Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte mit seiner Ankündigung, den US-Kongress in Bezug auf einen Syrieneinsatz abstimmen zu lassen, zeigte. Allerdings sind die US-Bürger nach Afghanistan und dem Irak mittlerweile „kriegsmüde“, so dass sich die Zustimmung in der Bevölkerung selbst mehr als nur in Grenzen hält. Allerdings wirbt auch US-Verteidigungsminister John Kerry weiterhin für einen Militärschlag. Sollte es in dieser Woche zu einem klaren Signal für ein militärisches Eingreifen der USA in Syrien kommen, dürfte sich eine ähnliche Tendenz wie am vergangenen Freitag zeigen: Aktien runter, Gold rauf. Gleichzeitig dürfte aber auch der Ölpreis weiter anziehen. Obwohl dieser bereits seit einigen Wochen im Aufwind ist, scheint der Trend durchaus noch etwas anhalten zu können. So hat sich zuletzt eine kleine Konsolidierung offenbart, die in Kürze von einem weiteren Anstieg abgelöst werden könnte. Damit würde sich die Nordseesorte Brent dann auch von dem bisherigen Jahreshoch beziehungsweise dem Hoch des vergangenen Jahres nach oben absetzen können. Noch nicht ganz so weit ist der Preis für die Sorte WTI, der momentan noch klar unterhalb des Hochs der vergangenen beiden Jahre notiert.

Edelmetalle und Öl bleiben interessant

Aus den genannten Gründen bleibt der Ölpreis weiterhin interessant, da mit einer raschen Lösung des Syrienkonflikts nicht gerechnet werden darf. Aber auch die Kurse der Edelmetalle, speziell Gold und Silber, bleiben weiterhin interessant. So hat der Silberpreis auf den Anstieg vom August mit einer kleinen Konsolidierung geantwortet, die nun in Kürze nach oben verlassen werden könnte. In diesem Fall winkt eine Fortsetzung der Aufwärtstendenz, so dass kurzfristig ein Anstieg in die Region um rund 29 US-Dollar durchaus nicht überraschen sollte.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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