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Anhaltendes Überangebot

Donnerstag, 1. August 2013 um 14:01

Von Marc Nitzsche
Einmal ganz nach oben und dann wieder zurück! So lässt sich die Entwicklung der Kautschuk-Preise zwischen Frühjahr 2009 und heute in einem Satz zusammenfassen. Zur Stunde kostet der Gummi-Rohstoff wieder etwa so viel wie vor gut vier Jahren, nachdem sich die Notierungen zwischenzeitlich rund verdreifacht hatten. Optisch mag Kautschuk somit vergleichsweise günstig erscheinen. Doch es gibt gute Gründe für den Kursverfall, die die Preise auch künftig belasten dürften.

Produktionsausweitung statt Kürzung

Diese finden sich zum einen auf der Angebotsseite: Die Rallye zwischen Anfang 2009 und Januar 2011 hatte ihre Ursache in der Annahme, dass Thailand, Malaysia und Indonesien ihre Ausfuhren um 300.000 Tonnen reduzieren könnten. Als die Preise daraufhin jedoch in die Höhe schnellten, war davon keine Rede mehr, da zwischen 2005 und 2008 zahlreiche neue Kautschuk-Bäume gepflanzt wurden, die nun die ersten Erträge abwerfen. Da die Export-Kürzungen vom Tisch sind, rechnen Analysten damit, dass es auch im laufenden Jahr – wie 2011 und 2012 – zu einem Überangebot kommen wird. Immerhin soll dieses aber erkennbar zurückgehen: So erwartet die International Rubber Study Group für dieses und nächstes Jahr einen Angebotsüberschuss von 179.000 beziehungsweise 153.000 Tonnen. 2012 wurden noch 460.000 Tonnen mehr als benötigt produziert.

Dessen ungeachtet dürfte sich das Aufwärtspotential in Grenzen halten. Die Probleme in Europa und das sich abkühlende Wachstum in China werden nämlich unter anderem die Autoindustrie belasten. Dann benötigt man auch weniger Kautschuk für die Reifen-Herstellung.


Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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