27.05.2020 - 05:49 | Lesezeichen | Startseite | Newsletter | Suche | Kontakt | Seite drucken | Sitemap   
 
   

Wo Sie neue
Boom-Börsen finden?!

 

  Geheime Aktien-Gewinnstrategie?!

      Menü

    Home

      Wissen

      Börsen-ABC
      Anlegerrecht


        Twitter & Facebook

        



Anzeige  


 

Suche

 


Kursabfrage

 



 
Kunst im Frühling


 


 

 

 

 

Qualität statt Quantität

Dienstag, 30. Juli 2013 um 14:03

Von Stephan Feuerstein
Die chinesische Wirtschaft wächst nicht mehr in dem Maße, wie es die Welt in den vergangenen Jahren gewohnt war. Wenngleich sich viele andere Länder über die chinesischen Wachstumsraten, die immer noch im hohen einstelligen Bereich liegen, freuen würden, ist man von der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt doch anderes gewohnt. Enttäuschung? Muss nicht unbedingt sein, denn trotz der mittlerweile „nur“ noch angestrebten 7 Prozent Wirtschaftswachstum scheint es in China eine Verschiebung zu geben. Eine Verschiebung zu mehr Effizienz, weniger Umweltverschmutzung, bessere Schonung von Resourcen, weniger Korruption. Vom Billigproduzenten für Industrienationen hin zur modernen Dienstleistungsgesellschaft. Oder aber auch von der Quantität zur Qualität. Gelingt dieser Vorgang, der sicherlich noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird, sind auch geringere Wachstumsraten nicht ganz so schlimm, wie sie auf den ersten Blick aussehen.

Von Wachstumsraten von „nur“ noch 7 Prozent kann der direkte Nachbar Japan hingegen nur träumen. Und das seit vielen Jahren. Nun wird es aber allmählich eng, denn die Staatsverschuldung wächst und wächst. Die Hoffnung liegt nun auf dem derzeitigen Regierungschef Shinzo Abe. Dieser ist durch seinen Einfluss auf die Politik der japanischen Notenbank bereits aufgefallen, die das geldpolitische Gaspedal neuerdings voll durchdrückt. Es bleibt hier zu hoffen, dass die Strategie aufgeht und Japan damit wieder international wettbewerbsfähiger wird, Zweifel sind aber durchaus angebracht. Denn dürfte ein Produkt immer dann langfristig am erfolgreichsten sein, wenn es ohne Hilfe vorankommt. Der massive staatliche Eingriff in Japan sollte daher nur einen kurzfristigen Anschub geben. Ein aktuell nicht unwesentlicher Vorteil für Abe ist aber, dass seine Regierungskoalition in beiden Kammern des Parlaments die Mehrheit besitzt – ein Zustand, den es so seit zehn Jahren nicht mehr gab. Und der der japanischen Regierung die Freiheit erlaubt, Gesetze ohne Einbindung der Opposition zu verabschieden. Die Hoffnung auf eine Wende zeigt sich zumindest in den Aktienkursen, die seit einigen Wochen klar nach oben zeigen.

Mit dem Ende des Börsenmonats Juli beginnt für die kommenden zwei Monate eine Durststrecke am Aktienmarkt. Zumindest deutet darauf die Untersuchung des zyklischen Jahresverlaufs über die vergangenen Jahrzehnte hin. Es bietet sich daher an, in dieser Zeit eher den Sommer zu genießen und an den Börsen wieder im Spätsommer aktiv zu werden. Zumindest sagt das die Statistik!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

Anzeige


 


 
 
 
 
 
 
 
       
     


© 1999 - 2018 by instock.de | Mediadaten | Impressum | Datenschutz