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Haben Gen-Mais & Co eine Zukunft in Europa?

Mittwoch, 24. Juli 2013 um 08:41

Von Marc Nitzsche
Genetisch veränderte Lebensmittel sind vor allem für unzählige Europäer ein rotes Tuch. Massive Kritik kommt dabei in erster Linie von der „Öko-Gutmensch-Fraktion“, die aber bislang nicht gänzlich verhindern konnten, dass auch auf deutschen Feldern Gen-Mais wächst. Und daran wird sich künftig aller Voraussicht nach auch nicht allzu viel ändern, wenngleich die generellen Zukunftsperspektiven für genetisch manipulierte Nahrungsmittel in der alten Welt unlängst einen spürbaren Dämpfer erhielten.

Mais-Sorten erhalten EU-Segen

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass mehrere genetisch veränderte Mais-Sorten wohl den Segen der Europäischen Gemeinschaft erhalten werden. Bei einer kürzlich erfolgten Abstimmung der EU-Mitglieds-Staaten konnten sich die Kritiker nicht durchsetzen. Jetzt muss die EU-Kommission entscheiden und die sollte wegen den engen Verflechtungen mit großen Agrar-Konzernen grünes Licht geben. Damit dürfen zumindest diese Mais-Sorten, die mehrere Insektengifte freisetzen und gegen zwei Pflanzenschutzmittel resistent sind, in Europa weiter auf dem Markt bleiben. Trotzdem ist eine Schwemme genetisch veränderter Lebensmittel nicht zu erwarten.

Denn am vergangenen Donnerstag wurde bekannt, dass Monsanto als einer der wichtigsten Hersteller entsprechenden Saatguts alle ausstehenden Zulassungsanträge für den Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen zurückzieht, da es an wirtschaftlichen Perspektiven mangelt. Betroffen sind fünf Anträge für Mais, einer für Sojabohnen und einer für Zuckerrüben. Also brauchen die wohlgenährten Europäer keine Angst zu haben, dass sie alle bald vergiftet werden.


Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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