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Entspannt handeln?

Dienstag, 16. Juli 2013 um 08:03

Von Stephan Feuerstein
Während noch zu Beginn des Monats die Sorgen um einen Rückzug aus der expansiven Geldpolitik in den USA überwogen, sorgte das Sitzungsprotokoll des US-Offenmarktausschusses dann doch für Erleichterung. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls hielt US-Notenbankchef Bernanke auch eine Rede in Cambrigde und betonte dabei, dass die USA eine „sehr expansive Geldpolitik für eine absehbare Zeit brauchen“. Die abfallenden Ängste der Akteure sorgte dann am Aktienmarkt für einen ordentlichen Schub nach oben, so dass der Dax auch den kurzfristigen, seit Mai bestehenden Abwärtstrend klar überwinden konnte!

Abkehr von saisonalen Vorgaben?

Statistisch betrachtet ist der Juli eigentlich ein guter Börsenmonat. In den vergangenen 33 Jahren brachte der Juli immerhin im Schnitt ein Plus von 0,74 Prozent hervor. Etwas besser war hier sogar noch der Juni mit einem durchschnittlichen Gewinn von 1,54 Prozent. Ist also doch nichts dran an der alten Börsenweisheit, nach der man im Mai verkaufen und im September wiederkommen soll? Ja und nein, das Ergebnis wäre sicherlich besser, wenn man nach der Regel handelt. Noch besser sähe es aber aus, wenn man Ende Juli verkauft und Ende September wieder einsteigt. Denn in diesem Betrachtungszeitraum waren der August (-0,94 Prozent) und der September (-1,78 Prozent) nicht nur die schlechtesten Börsenmonate, sondern auch die einzigen, die ein Minus präsentierten. Mit diesem Wissen sollte man daher trotz der jüngsten Kaufsignale im Dax noch nicht ins Lager der euphorischen Bullen wandern, die gleich wieder neue Höchstkurse im fünfstelligen Bereich ausrufen!

Saisonalität bringt interessantes Einstiegsniveau

Wie bereits erwähnt, ist der Juli im Durchschnitt ein guter Börsenmonat, so dass sich der Dax in diesem Jahr auch anscheinend an die Vorgaben hält. Im August und September könnte es aber – aus dieser Betrachtungsweise – noch einmal zu einem Rücksetzer kommen, der dann eine interessante Einstiegsgelegenheit bietet. Lässt man sich allerdings zu früh von der sich aufhellenden Stimmung anstecken, ist die Gefahr groß, zu früh zu hoch einzusteigen. Im nächsten Schritt dann (im Falle eines Rücksetzers in den besagten Monaten) zu spät zu tief auszusteigen und womöglich den nächsten Aufschwung damit komplett zu verpassen. Aus Sicht der saisonalen Auswertung ist es jedenfalls sinnvoll, dem aktuellen Geschehen noch etwas entspannter von der Seitenlinie aus zuzusehen.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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