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Fed-Chef befeuert Märkte

Montag, 15. Juli 2013 um 08:22

Von Stefan Böhm
Der Aluminiumkonzern Alcoa eröffnete am vergangenen Montag die Quartalssaison in den USA und überzeugte die Anleger. Zwar lief es nicht gut, aber immerhin doch ganz passabel. Vor allem rechnet der Vorstand im laufenden Jahr mit einer anziehenden Aluminiumnachfrage. Das kam an der Börse gut an und sorgte insgesamt für mehr Optimismus. Einen neuen Schub brachte dann das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed, das Ängste vor einer zu schnellen Straffung der US-Geldpolitik dämpfen konnte.

Bernankes neue Beruhigungspille

Das Protokoll offenbart, dass etwa die Hälfte der Notenbanker die Anleihekäufe schon bis zum Jahresende einstellen will, während die andere Hälfte noch abwarten möchte. Eine schnelle Reduzierung der Anleihekäufe ist daher keineswegs sicher. Keine Differenzen gab es dagegen bei den Zinsen, die wohl noch sehr lange auf einem niedrigen Niveau verharren werden. Einige Stunden nach der Veröffentlichung legte Bernanke auf einer Konferenz nochmal kräftig nach: Eine sehr expansive Geldpolitik auf absehbare Zeit sei das, was die US-Wirtschaft brauche. Außerdem rechne er selbst dann nicht mit steigenden Zinsen, wenn die Arbeitslosenquote wieder auf 6,5 Prozent falle. Am Devisenmarkt waren die Auswirkungen sofort zu sehen: Der Dollar gab seit Mittwoch kräftig nach und sprang von 1,28 auf 1,32 Dollar. Zwar bröckelten die Kurse dann wieder ab, die Aufwertung des Dollars scheint aber erst einmal gestoppt.

Quartalssaison kommt allmählich in Schwung

Wie es um die Unternehmen bestellt ist, rückt ab dieser Woche vermehrt in den Fokus, zunächst berichtet die Finanzindustrie. Auf Wells Fargo und J.P. Morgan folgen Citigroup. Goldman Sachs und Bank of America. Zudem stehen aber auch Platzhirsche wie Coca-Cola, Google, IBM, Union Pacific und Yahoo auf der Agenda. Die Prognosen sind oftmals nicht sehr hoch, so dass Gewinnenttäuschungen wohl eher zu den Ausnahmen zählen werden. So oder so: Die Meldungen aus Amerika werden weiterhin die Richtung der Kurse auch bei uns vorgeben und die weist wahrscheinlich nach oben.

Fazit: Die neue Beruhigungspille von Ben Bernanke hat dem Dax zum Ausbruch über seinen mittelfristigen Abwärtstrend verholfen. Aus charttechnischer Sicht sind nun weitere Kursgewinne möglich. Die Geldpolitik dürfte nach den Klarstellungen des US-Notenbankchefs vorerst etwas in den Hintergrund rücken, dafür stehen die Unternehmen nun auf dem Prüfstand. Für die Aktienmärkte heißt dies, dass es durchaus noch ein ganzes Stück weiter nach oben gehen könnte.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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