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Wo gibt es jetzt schon Schnäppchen?

Dienstag, 2. Juli 2013 um 10:26

Von Stephan Feuerstein
Bislang hat sich die Börsenweisheit „sell in may“ auch in diesem Jahr als richtig erwiesen – was den Aktienmarkt anbelangt. Bei einzelnen Währungspaaren wie beispielsweise dem Euro gegenüber dem Südafrikanischen Rand oder gegenüber der Schwedischen Krone hätte es vielmehr „buy in may“ heißen sollen. Wenngleich hier bereits die kurzfristige Rallye weitgehend gelaufen ist und es sich zunächst eine mehr oder weniger ausgedehnte Konsolidierung zeigen könnte, rückt in dieser Woche vor allem das Währungspaar Euro gegenüber dem US-Dollar ins Rampenlicht. So richten sich die Augen auf den kommenden Donnerstag. Weniger, weil die Amerikaner dann den Unabhängigkeitstag feiern und deren Börsen geschlossen bleiben, sondern vielmehr, weil die Europäische Zentralbank zu ihrer turnunsmäßigen Sitzung zusammentrifft.

Draghi anders als Bernanke?

Zuletzt hatte US-Notenbankchef Ben Bernanke die Aktienmärkte nach unten geschickt, indem er – für viele Marktteilnehmer offensichtlich zu „unsensibel“ – auf ein mögliches Ende der expansiven Geldpolitik hingewiesen hat. Von Draghi wird am Donnerstag ein solches Signal aller Voraussicht nach nicht ausgehen. Vielmehr dürfte die EZB kein Signal geben, dass man von der expansiven Geldpolitik abkehren möchte. Dies wiederum sollte sich negativ für den Euro beziehungsweise positiv für den US-Dollar erweisen, so dass eine Fortsetzung der Mitte Juni begonnenen Abschwächung in diesem Währungspaar nicht überraschen sollte.

Noch Mitte Mai hätten sich Schnäppchenjäger nichts sehnlicher gewünscht, als einen Dax unterhalb von 8.000 Punkten zu sehen. Nun ist ein solcher Kursrutsch erfolgt und es muss sich erst noch zeigen, ob ein Einstieg innerhalb dieses Kursrückgangs wirklich bereits ein echtes „Schnäppchen“ war. Mit Blick auf die Saisonalität könnte nämlich in den kommenden Wochen weiteres Ungemach drochen. Dann allerdings würden sich wirkliche Schnäppchen ergeben! Ein Schnäppchen ganz anderer Art kann man aktuell beim Goldpreis machen, der auf den seit 2001 bestehenden Aufwärtstrend aufgesetzt hat. Hält dieser Trend, sollte sich das Edelmetall in den kommenden Monaten wieder erholen. Insofern könnte sich ein näherer Blick auf den Goldpreis aktuell sicherlich als lohnend erweisen!

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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