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Privater Gold-Besitz bald verboten?

Donnerstag, 13. Juni 2013 um 16:18

Von Marc Nitzsche
Gar nicht mehr so großartig läuft es wirtschaftlich bereits seit einiger Zeit in der „Grande Nation“. Die Arbeitslosigkeit in Frankreich klettert unaufhörlich und viele Unternehmen leiden im internationalen Vergleich unter der eingeschränkten Wettbewerbsfähigkeit. Unter solchen Voraussetzungen dürfte es für unseren westlichen Nachbarn schwer werden, die Neuverschuldung in dem von der EU vorgegebenen Rahmen zu halten. Um die Vorgaben dennoch zu schaffen, bedarf es Mehreinnahmen. Und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Hollande-Regierung diesbezüglich einen fast schon perfiden Plan schmiedet.

Die Leidtragenden könnten die Bürger sein, die sich vor allem für physisches Gold als Investment begeistern können. Diesen Anlegern legt Frankreich bereits seit 2011 Steine in den Weg, indem Edelmetall-Käufe in einem Gegenwert von mehr als 450 Euro nur noch bargeldlos abgewickelt werden dürfen. Jetzt wurde zusätzlich ein Verbot beschlossen, Gold-Gegenstände per Post zu versenden. Will die Regierung damit erreichen, dass die privaten Edelmetall-Bestände der Franzosen schmelzen wie der sprichwörtliche Schnee in der Sonne? Wohl eher nicht! Ganz im Gegenteil:

Die weiteren Reglementierungen werden vielmehr dazu führen, dass die Franzosen so viel Edelmetalle wie möglich horten. Und haben die Bürger genug Gold eingesammelt, müsste man nur noch in einer schnellen Nacht-und-Nebel-Aktion den privaten Gold-Besitzt verbieten. Dann könnte man das gesamte Gold beschlagnahmen und die Regierung hätte zeitnah die benötigten finanziellen Mittel. Für Gold-Fans wäre das ein apokalyptisches Szenario.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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