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Ein echtes Schnäppchen

Dienstag, 11. Juni 2013 um 09:18

Von Stephan Feuerstein
Sicherlich hat der eine oder andere mitbekommen, dass Warren Buffett einmal pro Jahr ein Essen mit ihm über Ebay versteigert. Das hat mittlerweile Tradition und jährt sich nun das 14. Mal. Während noch im ersten Jahr der Zuschlag für 650.000 US-Dollar fiel, zog der Preis von Jahr zu Jahr weiter an. Im vergangenen Jahr verdreifachte sich der Preis alleine in der letzten Auktionsminute und es kam zu einem atemberaubenden Ergebnis von rund 3,5 Millionen US-Dollar. Damit der Preis etwas abgeschwächt wird: Man darf immerhin noch sieben weitere Personen zum Essen mit dem legendären Investor mitnehmen. 

Am vergangenen Freitag war es nun wieder soweit und die alljährliche „Power-Lunch“ Aktion stand an. Im Vorfeld ging man bereits von einem Endbetrag von rund 4 Millionen US-Dollar aus. Das Ergebnis war dann aber im Hinblick auf die Erwartungen geradezu ein Schnäppchen: Für gerade einmal 1 Million und 100 US-Dollar bekam der glückliche Bieter den Zuschlag und darf in Kürze das Mittagessen mit dem „Orakel von Omaha“ teilen. Der Auktionsbetrag wird übrigens einer gemeinnützigen Organisation gespendet – auch das ist Tradition.

USA hilft, China belastet nicht

Es ist davon auszugehen, dass sich die Mehrheit der Leser dieser Zeilen nicht unbedingt über den entgangenen Zuschlag bei der erwähnten Auktion ärgern werden. Daher kehren wir zu profaneren Dingen wie dem aktuellen Marktgeschehen zurück: Die US-Arbeitsmarktdaten konnten den Aktienmärkten zum Ende der vergangenen Woche einen freundlichen Impuls mitgeben, der sich auch zum Wochenauftakt noch bemerkbar gemacht hat. Interessant hierbei ist, dass die durchaus nicht positiven Nachrichten aus China dabei aktuell ausgeblendet werden. So befindet sich das Exportwachstum Chinas auf dem niedrigsten Stand seit einem Jahr. Gleichzeitig vergeben die Banken zögerlicher Kredite, was sicherlich ein Punkt darstellt, warum die Investitionen in die Wirtschaft ebenfalls geringer ausgefallen sind. Im Hinblick auf diese Daten ist zwar nach wie vor Wachstum zu erkennen, allerdings hat dieses klar an Fahrt verloren. Daher könnte sich bei weiterer Verschlechterung der konjunkturellen Situation in China auch rasch ein negativer Impuls ergeben. Vor allem, wenn diese Daten über einen längeren Zeitraum ausgeblendet werden.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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