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Deutschland auf Chinas Spuren

Montag, 3. Juni 2013 um 16:18

Von Marc Nitzsche
Mit dem Erwachen des gelben Drachen begann das Wetteifern um die auf der Erde noch vorhandenen Rohstoffe. Seit Jahren wagen sich die Chinesen in die abgelegensten Gebiete Afrikas und Südamerikas vor und sichern sich dort aussichtsreiche Lagerstätten. Im Gegenzug helfen sie der dortigen Bevölkerung, ihren Lebensstandard zu steigern. Deutschland hielt sich in dieser Hinsicht bislang zurück. Aber seit einiger Zeit hat man auch im Land der Dichter und Denker erkannt, wie wichtig eine sichere Versorgung mit Rohstoffen für eine Industrienation ist. Und jetzt will man diesbezüglich sogar noch etwas mehr aufs Gaspedal treten.

So verhandelt Deutschland derzeit unter anderem mit Peru über eine Rohstoff-Partnerschaft. Der Anden-Staat zählt zu den wichtigsten Produzenten von Kupfer, Gold, Silber, Blei, Molybdän, Zink und Zinn. Außerdem werden zur Stunde weitere Metall-Rohstoff-Vorkommen erkundet. Vergleichbare Abkommen wurden in der Vergangenheit bereits mit der Mongolei und Kasachstan abgeschlossen. Mit Chile wurde immerhin eine Absichts-Erklärung unterzeichnet. Und wie China will auch Deutschland die wirtschaftliche Entwicklung der Länder unterstützen.

Aber auch auf die Ozeane haben die Deutschen ein Auge geworfen. Aktuell bemüht man sich um eine 500.000 US-Dollar teure Lizenz, die für 15 Jahren den exklusiven Zugang zu Teilen des Indischen Ozeans gewährleisten soll. Problem: Die angestrebte Lizenz berechtigt nur zur Entnahme von Proben und nicht zu einem industriellen Abbau der metallischen Sulfide, in denen Rohstoffe schlummern, die für die Hightech-Branche vorerst völlig unverzichtbar sind.


Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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