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Geht die Rallye weiter?

Montag, 3. Juni 2013 um 08:27

Von Frank Sterzbach

Es war am 15. März 2009 als der Deutsche Aktienindex bei bei 3.589 Punkten ein Mehrjahrestief erreichte. Damals hatte die Finanzkrise die weltweiten Aktienmärkte im Würgegriff. Banken standen am Abgrund. Europa schien zu zerbrechen. Die Politik schien gnadenlos überfordert. Etwas mehr als vier Jahre später feiert der Dax ein neues Allzeithoch. Halten wir also fest, dass der Dax in etwas mehr als vier Jahren in der Spitze um schier 140 Prozent kletterte. Wenn keiner mehr etwas von Aktien wissen will, wenn Aktien als Teufelszeug gebrandmarkt werden, wenn Weltuntergangspropheten Hochkonjunktur haben, dann ist der Zeitpunkt für antizyklische Anleger mit der nötigen Geduld gekommen. So auch vor vier Jahren.

Diese Momente wird es auch irgendwann in der Zukunft wieder geben, denn der derzeitige Bullenmarkt wird nicht ewig dauern. Noch aber befinden wir uns im Bullenmarkt. Immer öfter ist von einem Dax-Ziel von 10.000 Punkten die Rede. Und ja, unmöglich ist dies auf Sicht keineswegs. Denn durch die der Krise geschuldeten Niedrigzinspolitik der weltweiten Zentralbanken regnet es Liquidität, die weiterhin den Weg an die Märkte sucht. Allerdings ist in den kommenden Monaten durchaus mit Rücksetzern zu rechnen. So lässt der Dax laut Statistik oftmals von Mitte Juli bis Ende September gerne mal die Seele ein wenig baumeln.

Fassen wir also zusammen: Der Dax nahm im bisherigen Jahresverlauf bereits einen dicken Schluck aus der Kurs-Pulle. Es ist daher keineswegs auszuschließen, dass der Dax in der saisonal schwächeren Phase von Mitte Juli bis Ende September Stärke vermissen lässt. Insofern sehen wir, was den Gesamtmarkt anbelangt, aktuell keinen optimalen Einstiegszeitpunkt. Dieser aber könnte im Spätsommer oder Frühherbst kommen. Denn grundsätzlich sind Aktien trotz der Kurssteigerungen in den vergangenen Jahren noch nicht überteuert. Außerdem dürften Aktien auch weiterhin von der Niedrigzinspolitik der Notenbanken und der damit sprudelnden Liquidität profitieren.

Frank Sterzbach ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Finanzen & Börse" – ein wöchentlich erscheinender Gratis-Newsletter mit Informationen rund um die Themen Geldanlage, Börse und Finanzen. Unter www.finanzenundboerse.de kann der Börsenbrief kostenlos und unverbindlich abonniert werden.

 Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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