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War es das schon gewesen?

Dienstag, 28. Mai 2013 um 08:19

Von Stephan Feuerstein
Seitdem der Dax im Vorfeld der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank Mitte April zu einem wahren Höhenflug angesetzt hatte, zeigt die Stimmung eher nach unten. Vor allem mit den neuen Höchstständen beim führenden deutschen Börsenbarometer hat sich das negative Sentiment gar beschleunigt. Das dürfte in besonderem Maße darauf zurückzuführen sein, dass ein Großteil der Akteure mehr oder weniger „unterinvestiert“ der Aufwärtstendenz hinterhersieht und sich nicht sehnlicher wünscht als ein „befreiender“ Rücksetzer, der dann Gelegenheit zum nachträglichen Einstieg bietet. Doch wann wäre hierzu der Zeitpunkt ideal?

Es könnte durchaus ein Phänomen auftreten, das in solchen Fällen häufig zu beobachten ist: Zunächst laufen die Kurse den Anlegern davon und viele warten sehnlichst auf einen Rücksetzer zum nachträglichen, günstigen Einstieg. Kommt dieser dann aber tatsächlich, kehrt sich die Hoffnung plötzlich in Furcht um: Könnte es sich nicht nur um einen kleinen Rücksetzer handeln, sondern vielmehr um den Beginn einer größeren Korrektur? Also lieber doch nicht einsteigen, immerhin sind die Kurse ja gut gelaufen. „Limit bei Erreichen streichen“ heißt daher die alte Börsenweisheit und verdeutlicht, warum es so schwierig für viele Akteure ist, zu einem günstigen Niveau einzusteigen.

Es ist sicherlich keine Neuigkeit, dass der Erfolg an der Börse auch darin liegt, in den richtigen Momenten entgegen der Meinung der Masse zu agieren. „Antizyklisches Handeln“ nennen Profis diese Vorgehensweise, die aber genau deshalb so schwierig ist, weil man zum richtigen Zeitpunkt eigentlich auf allen Kanälen die falsche Richtung vorgegeben bekommt. Um sich hier etwas mehr Klarheit über den Stand der Dinge zu machen, bieten sich Stimmungsumfragen oder sogenannte Sentiment-Indikatoren an. Diese geben einen besseren Einblick, wann es sinnvoll sein könnte, einen Einstieg zu wagen. Aus aktueller Sicht scheint daher eine Konsolidierung denkbar, die sich in Kürze für den Aufbau einer mittelfristig orientierten Long-Position anbietet. Immerhin sind auch die Unternehmensbewertungen nicht zu teuer. Doch das ist ein anderes Thema.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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