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Seltene Erden im Hochsicherheitslager

Montag, 27. Mai 2013 um 08:36

Von Marc Nitzsche
Vor rund zwei Jahren konnte man sich des Eindrucks kaum erwehren, dass Finanz-Publikationen nur ein Thema kannten: Seltene Erden. Dieser Mega-Hype ist inzwischen zwar abgeklungen. An der grundsätzlich angespannten Versorgungslage hat das allerdings nichts geändert. Um die Abhängigkeit von China im Bereich der Seltenen Erden zu reduzieren, will ein privates Unternehmen jetzt ein Hochsicherheitslager für die Metalle mit den schwer auszusprechenden Namen in Betrieb nehmen.

Als Räumlichkeiten soll dabei ein alter Weltkriegbunker mit zwei Meter dicken Stahlbetonmauern und Tonnen schweren Türen dienen. Um hier Zugang zu erhalten, müssen aber zunächst hohe Einstiegshürden überwunden werden. Bei einer Mindestanlage-Summe von 50.000 Euro sowie einer jährlichen Lagergebühr von 2 Prozent (mindestens also 1.000 Euro) eignet sich das Fort Knox für Seltene Erden primär für die Produzenten dieser Rohstoffe und nur sehr eingeschränkt für Privat-Anleger.

Dies gilt umso mehr, als die Nutzung durch private Investoren Probleme mit sich bringt. So stellt sich die Frage nach der Vermarktung. Zwar macht der Lager-Betreiber allen Kunden ein Kaufangebot für ihre Seltenen Erden und die Erzeugnisse können auch anderen Händlern angeboten werden. Eine Börse wird es aber nicht geben. Insgesamt eignen sich Seltene Erden in ihrer physischen Form nur sehr begrenzt als Geldanlage, auch weil es zahlreiche Alternativen gibt und man fieberhaft nach Substitutions-Möglichkeiten sucht.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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