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Rohstoff-Riese stellt sich neu auf

Mittwoch, 15. Mai 2013 um 12:54

Von Stefan Böhm
Lange gab es an den Rohstoffmärkten nur eine Richtung – aufwärts. Der schwere Rückschlag kam 2008 mit dem weltweiten Konjunktureinbruch, der die Notierungen wichtiger Metalle wie Kupfer, Nickel und Aluminium in den Keller drückte. Zwar gab es danach eine verhältnismäßig schnelle Erholung, die Preise haben die Vorkrisen-Niveaus mit Ausnahme von Kupfer jedoch nicht mehr erreicht. Darunter leiden die großen Rohstoffkonzerne bis heute.

Ein gewichtiger Grund, warum es am Rohstoffmarkt nicht mehr aufwärts geht, ist das schwächere Wachstum in China – mit Pauschalurteilen muss man dennoch vorsichtig sein. Beim Eisenerz etwa hält Alan Smith, seinerseits Chef der Rio-Tinto-Erzsparte in Asien, einen chinesischen Nachfragezuwachs von 3 Prozent pro Jahr bis 2030 für möglich. Der Grund sei die anhaltend hohe Stahlnachfrage in China. Diese Einschätzung passt zu den jüngsten Förderzahlen des Konzerns. Im ersten Quartal 2013 lag die Produktion auf einem Rekordniveau. Ob der Markt derzeit so große Mengen fordert, ist allerdings fraglich. Es gibt daher Spekulationen, dass Rio Tinto den Ausbau der Erzproduktion drosseln beziehungsweise verschieben könnte. Manche Analysten erwarten von einer entsprechenden Ankündigung positive Auswirkungen auf den Aktienkurs, denn die Prognosen gehen 2013 von einem tendenziell fallenden Preis für Eisenerz aus.

Konzentration auf Kernbereiche

Keine Spekulation ist dagegen das umfangreiche Sparprogramm, das sich der Rohstoffriese bereits Ende 2011 verordnet hat. Auch der Verkauf von Beteiligungen steht auf der Agenda, um die Verschuldung zurückzuführen. Details zu möglichen Verkäufen hat die Unternehmensführung jedoch noch nicht bekannt gegeben. Berichten zufolge sollen beispielsweise einige australische Kohleminen verkauft werden. Dadurch könnten bis zu 3 Milliarden US-Dollar in die Kassen gespült werden. Nach einer Schätzung der Commonwealth Bank of Australia könnten durch Beteiligungsverkäufe rund 13,5 Milliarden Dollar erlöst werden. Nach Meinung der Bank könnte Rio Tinto die Renditen zudem deutlich steigern, wenn nur noch die Eisenerz-Produktion in Australien und die Kupfer-Produktion in Chile und den USA verbleiben würde. Ob sich Rio Tinto jedoch wirklich einer solchen Radikalkur unterziehen wird, ist fraglich. Außerdem müsste man erst einmal einen potenten Käufer finden, der wenig rentable Geschäftsbereiche übernimmt. Zudem suchen auch andere Minenkonzerne wie BHP Billiton nach Käufern für unrentable Unternehmenssparten.

Aus Sicht der Charttechnik notiert die Aktie oberhalb einer ebenso breiten wie starken Unterstützungszone zwischen 28 und 26 britischen Pfund, die seit über drei Jahren nicht mehr unterschritten wurde. Angesichts der moderaten Bewertung und der für den Minensektor hohen Dividendenrendite kann man die Aktie getrost als gut unterstützt einstufen.

Fazit: Stehen die Minenaktien vor einem Comeback? Das erscheint zumindest fraglich. Die Kurse sind jedoch bereits stark gedrückt, so dass weitere Kursrückgänge eher unwahrscheinlich sind. In diesem Umfeld bieten Bonuszertifikate attraktive Möglichkeiten. Die genauen Orderdetails für das Zertifikat (realistische Gewinnchance 30 Prozent p.a.) finden Sie in der aktuellen Ausgabe des DaxVestors.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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