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Buy in may and stay?

Dienstag, 14. Mai 2013 um 16:14

Von Stephan Feuerstein
Rund 900 Punkte hat der Dax in den vergangenen Wochen zugelegt und damit eine geradezu atemberaubende Rallye präsentiert. Ausgelöst durch die Phantasie einer Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank hat sich der Dax aber auch nach der tatsächlichen Leitzinssenkung weiter nach oben entwickelt. Dabei gelang dem Index in der vergangenen Woche dann auch der klare Anstieg auf ein neues Allzeithoch. Nun stellt sich die Frage: Soll man nach dem kräftigen Kursgewinn aktuell noch einsteigen oder droht nun doch eine Korrektur in den Sommermonaten, wie es die alte Börsenweisheit „Sell in may and go away“ vorgibt?

Auf August und September achten

Wenngleich prinzipiell an der Börsenweisheit etwas Wahres dran ist, zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass eine „Sell in summer“-Strategie in den vergangenen 33 Jahren zu einem höheren Erfolg geführt hätte. So zeigen sich als stärkste Börsenmonate im Dax der April und der Dezember mit einem durchschnittlichen Gewinn von 2,99 beziehungsweise 3,03 Prozent. Die schlechtesten Börsenmonate seit 1980 im Dax waren hingegen der August und der September mit einem Verlust von 1,09 beziehungsweise 1,97 Prozent. Interessanterweise offenbaren Mai (+ 0,2 Prozent), Juni (+ 1,36 Prozent) und Juli (+ 0,64 Prozent) durchaus ein positives Ergebnis. Auch in diesem Jahr könnte sich dies erneut bewahrheiten, so dass es erst im Spätsommer zu einer „korrigierenden“ Tendenz kommen könnte.

Kurzfristig etwas überhitzt

Einerseits ist der Dax nach dem erwähnten Anstieg durchaus überhitzt, so dass ein gewisses Rückschlagsrisiko vorhanden ist. Allerdings zeigen Meinungsumfragen, dass die Stimmung eher zurückhaltend ist. Daher dürften viele Akteure noch nicht in dem Maße investiert sein, wie sie es im Hinblick auf die aktuelle Tendenz gerne sein möchten. Es darf daher davon ausgegangen werden, dass ein möglicher Rücksetzer somit nicht allzu üppig ausfallen wird, da genau dieses „am Seitenrand wartende Geld“ genau diesen Rücksetzer als willkommene, nachträgliche Einstiegsgelegenheit betrachten wird und damit vorerst größere Rücksetzer verhindert.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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