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China-Nachfrage längst noch nicht gesättigt

Dienstag, 14. Mai 2013 um 13:54

Von Marc Nitzsche
Im Schlepptau der in den vergangenen Wochen und Monaten tendenziell schwachen Metall-Notierungen gaben auch die Preise für Eisenerz erneut nach. Allzu überraschend ist diese Entwicklung nicht, wenn man bedenkt, dass die Preise zwischen Oktober 2012 und Februar dieses Jahres von knapp 114 US-Dollar pro Tonne in der Spitze bis auf 159 US-Dollar kletterten. Aber wie geht es weiter? Handelte es sich bei den jüngsten Korrekturen um gesunde Rücksetzer und steht Eisenerz womöglich sogar vor einer neuen Rallye? Oder drohen weitere Preisrückgänge bei dem Stahl-Rohstoff?

Bedarfsspitze erst 2030

Wer nach Antworten auf diese Fragen sucht, kommt um einen Blick ins Reich der Mitte nicht umhin. Schließlich ist China der mit Abstand größte Stahlproduzent weltweit und entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Eisenerz. Und zumindest nach Ansicht des Chefs von Rio Tinto Iron Ore Asia wird der Drache auch künftig einen verstärkten Hunger auf Eisenerz haben. Denn in den kommenden Jahren soll die Nachfrage um jeweils rund 3 Prozent steigen. Mit einer Bedarfsspitze rechnet der Manager erst 2030, die dann bei 1 Milliarde Tonnen pro Jahr liegen wird.

Dennoch ist eine neuerliche Eisenerz-Hausse zumindest kurzfristig nicht sonderlich wahrscheinlich. Die zuletzt veröffentlichten Wirtschaftsdaten und Konjunktur-Indikatoren aus China belegten eindrucksvoll, dass auch dort nur mit Wasser gekocht wird. In der Breite gesehen deuten die Zahlen auf eine erkennbare konjunkturelle Abkühlung im Reich der Mitte hin. Und in solchen Zeiten ist der Bedarf an dem konjunktursensitiven Rohstoff Eisenerz meist nicht der höchste!

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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