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Rudert die US-Notenbank zurück?

Montag, 6. Mai 2013 um 14:58

Von Marc Nitzsche
Dass die Kursentwicklung vor allem bei Energie- und Metall-Rohstoffen unter anderem von der Stärke des US-Dollars abhängt, ist ein offenes Geheimnis. Vereinfacht ausgedrückt: Je stärker die US-Valuta gegen andere Welt-Leitwährungen abwertet, desto besser performen in der Regel die genannten Rohwaren. Zwischen Anfang Februar und Ende März verteuerte sich der Greenback gegenüber dem Euro jedoch von 1,36 auf 1,30 US-Dollar. Hintergrund waren Mutmaßungen, dass die Notenbank ihr Anleihe-Kauf-Programm QE3 früher als erwartet einstellen könnte. Von daher ist es keine Überraschung, dass die Notierungen vieler harter Rohstoffe im erwähnten Zeitraum regelrecht in sich zusammengebrochen sind. Doch damit könnte es demnächst vorbei sein.

Denn im Offenmarktausschuss der Notenbank scheint sich ein Umdenkungsprozess anzudeuten. Vor einigen Monaten wurde angesichts der erfreulichen Konjunkturdaten über ein baldiges Ende des QE3-Programms nachgedacht. Bei der zuletzt abgehaltenen Sitzung plädierten dann jedoch sieben Mitglieder für eine Verlängerung der Stützungsmaßnahmen. Fünf von diesen Befürwortern entscheiden direkt mit über die Politik der amerikanischen Notenbank.

Der Sinneswandel der sieben Mitglieder dürfte insbesondere daher rühren, dass die Konjunktur ausweislich jüngster Daten doch nicht so dynamisch ins Laufen kommt wie gehofft. Abgesehen davon sind nach wie vor 11,7 Millionen Amerikaner arbeitslos. Sollten sich die Befürworter einer Verlängerung durchsetzen, könnte der Dollar wieder den Rückwärtsgang einlegen. Dann wäre zumindest ein Belastungsfaktor für die Rohstoffe nicht mehr gegeben!

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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