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Gegessen und getrunken wird immer

Dienstag, 30. April 2013 um 11:20

Von Marc Nitzsche
Die massiven Kurseinbrüche bei (Edel)-Metallen und ausgewählten Energie-Rohstoffen haben nicht wenige Anleger – inklusive meiner Person – eindeutig auf dem falschen Fuß erwischt. So etwas kann passieren und ist kein Grund zur Verzweiflung. Wichtig ist aber, dass man aus derartigen Ereignissen seine Schlussfolgerungen zieht. Und da sich aktuell nicht wirklich abschätzen lässt, wie sich die globale Konjunktur in den nächsten Monaten entwickelt, haben wir uns dazu entschlossen, uns vorerst noch etwas verstärkter auf den Bereich der Soft Commodities zu konzentrieren.

Der entscheidende Vorteil: Da gegessen und getrunken bekanntlich immer wird, ist die Nachfrage nach Nahrungs- und/oder Genussmitteln verhältnismäßig stabil, es sei denn, es kommen Sonder-Umstände (neue Nutzungsmöglichkeiten wie beispielsweise die Ethanol-Produktion oder gesundheitsgefährdende Krankheiten). Mithin kann man sich vornehmlich auf die Angebotsseite konzentrieren. Das klingt aber einfacher als es tatsächlich ist. Denn Agrar-Rohstoffe reagieren überdurchschnittlich sensitiv auf potentielle Angebotsveränderungen. Oft reicht sogar die bloße Sorge vor Ernteausfällen, um die Notierungen in teils abenteuerlich anmutende Sphären zu hieven. Auf der anderen Seite können Rekordernten schnell zu exorbitanten Kursverlusten führen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Agrar-Güter in der Regel weniger sensibel auf eine Aufwertung des US-Dollars reagieren als Metalle oder Energie-Rohstoffe. Den meisten Menschen in Industriestaaten ist es nämlich relativ egal, ob sie für Nahrungsmittel etwas mehr bezahlen müssen.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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