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Der EZB-Impuls

Dienstag, 30. April 2013 um 09:13

Von Stephan Feuerstein
Der Dax zeigte sich in den vergangenen Tagen geradezu in Feierlaune und konnte an der Unterstützungszone bei rund 7.400 Punkten klar nach oben drehen. Auslöser hierfür war die Phantasie, dass die Europäische Zentralbank das ohnehin niedrige Zinsniveau noch weiter absenken wird. Was den Peripherieländern der Eurozone im Mittelmeerraum sicherlich helfen würde, führt hierzulande zu bedenklichen Auswüchsen. Selbst Bundeskanzlerin Merkel erwähnte, dass für Deutschland eigentlich ein höheres Zinsniveau wünschenswert wäre. Ins gleiche Horn bläst auch die Bundesbank unter deren Chef Jens Weidmann. In jedem Fall hat bereits die Hoffnung auf eine weitere Zinssenkung den Aktienmarkt beflügelt und zunächst zu einem so genannten „Short-Squeeze“ geführt. Dabei werden zuvor eingegangene Short-Positionen wieder eingedeckt, was eine Aufwärtstendenz weiter verstärkt. In dieser Woche kommt es nun aber zur Entscheidung: Senkt die EZB tatsächlich die Zinsen, wie bereits in den Kursen eingepreist?

EZB in der Zwickmühle

Das generelle Problem, vor dem die Europäische Zentralbank steht, ist ein konjunkturell nicht homogenes Europa. Während den schwächeren Ländern wie beispielsweise Italien, Spanien oder Griechenland eine weitere Zinssenkung gut tun würde, zeigt hierzulande bereits die Tendenz am Immobilienmarkt, dass das Zinsniveau für Deutschland eigentlich zu niedrig ist. Allerdings scheint sich ein immer größerer Teil der am kommenden Donnerstag tagenden EZB-Banker mit einer weiteren Absenkung auf 0,5 Prozent anfreunden zu können. Doch auch hierzulande offenbaren die jüngsten Konjunkturdaten eine rückläufige Wirtschaftsleistung. Dies wiederum sollte den so genannten „Tauben“ in der Europäischen Zentralbank weitere Argumente für eine abermalige Zinssenkung geben. Es ist allerdings davon auszugehen, dass ein „Zinssenkungseffekt“ in erster Linie einen psychologischen Effekt hat.

Neben den Auswirkungen auf den Aktienmarkt hat die Zinsentscheidung natürlich einen ganz besonderen Einfluss auf den Euro. Sollte die EZB die Zinsen (für viele aktuell eher unerwartet) unverändert lassen, dürfte der Euro einen ordentlichen Schub nach oben erhalten. Eine Zinssenkung hingegen würde einen abschwächenden Impuls nach sich ziehen.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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