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Merkels nächster Flop

Donnerstag, 18. April 2013 um 12:46

Von Marc Nitzsche
Allzu lange ist es noch gar nicht her, als sich unsere Regierungs-Chefin als Klima-Kanzlerin feiern ließ. Mittlerweile jedoch sieht sich Angela Merkel in Sachen Energie-Wende mit immer mehr Gegenwind selbst aus den eigenen Reihen konfrontiert. Damit Strom auch ohne Kernenergie bezahlbar bleibt, wurde schon 2010 der so genannte Klima-Fonds ist Leben gerufen. Doch ob dieses Vorzeige-Projekt tatsächlich der große Wurf ist, muss mit Nachdruck bezweifelt werden. 

Das große Problem: Ursprünglich sollten die finanziellen Mittel für den Fonds, der vor allem für Subventionen von Energie-Sparmaßnahmen vorgesehen ist, von den Atomkraftwerk-Betreibern im Gegenzug für die ursprünglich beschlossene Laufzeit-Verlängerung geleistet werden. Als diese allerdings nach der Fukushima-Katastrophe rückgängig gemacht wurde, sahen Eon, RWE & Co. keinen Grund mehr, die Zahlungen zu erbringen. Dies hatte zur Folge, dass der Fonds in den vergangenen beiden Jahren gerade mal ein Viertel der Einnahmen hatte, die ursprünglich vorgesehen waren. Und auch im laufenden Jahr dürfte sich die finanzielle Ausstattung des Fonds nicht verbessern.

Denn ohne die Zuschüsse ist der Fonds voll und ganz auf die Einnahmen aus dem Emissions-Handel mit CO2-Zertifikaten angewiesen. Viel wird da aber nicht raus kommen, da die Preise mit derzeit rund 5 US-Dollar weit unter den kalkulierten 17 Euro liegen. Jetzt soll der Fonds mit Darlehen aus dem Bundes-Haushalt gestützt werden, obwohl die Förderung von der Bevölkerung nicht angenommen wird. Kurz gesagt: Der Fonds ist einmal mehr ein Merkel-Flop.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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