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Günstiger Zeitpunkt zum Einstieg?

Donnerstag, 4. April 2013 um 08:18

Von Stefan Böhm
Der Chemiekonzern Lanxess entstand 2004 durch die Abspaltung von Bayer und erntete in den folgenden Jahren die Früchte eines Sanierungsprogramms. Den Aufstieg in den Dax im Jahr 2012 hat die Aktie einer starken Kursentwicklung in den vergangenen Jahren zu verdanken. Lanxess stieg von einem Tief bei 11 Euro während der Rezession Anfang 2009 bis auf fast 70 Euro im Februar 2013. Doch dann der „Schock“: Die schon 2012 festzustellende Nachfrageschwäche wird sich laut Vorstand auch 2013 fortsetzen, zumindest in der ersten Jahreshälfte. Die Aktie brach daraufhin regelrecht ein.

2013 wieder kein Gewinnwachstum

Was ist der Hintergrund? Lanxess ist weltweit führend in der Herstellung von Hochleistungskautschuk. Der wird nicht zuletzt in der Reifenproduktion verwendet und Reifen sind angesichts der zumindest in Europa schwachen Autokonjunktur derzeit weniger gefragt. Der Vorstand hat daher in Aussicht gestellt, dass das operative Ergebnis 2013 unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Schon 2012 gab es kein Gewinnwachstum mehr. Das hat viele Anleger enttäuscht, die in Lanxess einen Wachstumswert sehen. Daher die durch die nackten Zahlen eigentlich nicht zu erklärende heftige Kursreaktion. Die Zielsetzung für 2014 ließ der Vorstand allerdings unverändert, es soll wieder ein deutliches Gewinnwachstum geben. Ist das übertriebener Optimismus? Wir denken nicht. Umsatz und Gewinn von Lanxess werden gegenwärtig durch die Konjunkturschwäche in Europa gedämpft, die langfristige Wachstumsstory des Chemiekonzerns bleibt davon aber unberührt. Denn diese beruht auf der technologisch führenden Rolle und der Qualität des synthetischen Hochleistungskautschuks. Zudem: Die Autoindustrie ist wichtig für Lanxess, aber 60 Prozent der Umsätze werden mit Unternehmen aus anderen Branchen erzielt.

Geschockt waren Anleger auch davon, dass der operative Gewinn im ersten Quartal voraussichtlich nur halb so hoch liegen wird wie im Vorjahresquartal. Traditionell ist das erste Halbjahr bei Lanxess stärker als das zweite. 2013 soll dies aber laut Vorstand umgekehrt sein, vor allem weil die Nachfrage in den USA und in Asien anzieht. Das zu glauben, fällt vielen derzeit schwer. Möglicherweise hält diese Skepsis an, bis am 8. Mai der Quartalsbericht vorgelegt wird, denn dann will der Vorstand auch eine Prognose für das Gesamtjahr präsentieren. Entscheidend dafür, ob es ab dem zweiten Halbjahr wieder aufwärts geht, wird die Konjunkturentwicklung sein. Wir sind hier vorsichtig optimistisch.

Fazit: Die Wachstumsstory von Lanxess hat Kratzer erhalten. Das spiegelt sich auch in der Seitwärtsbewegung des Aktienkurses seit Ende 2010 wider. Der Kursrutsch seit Mitte März ist Teil dieser längerfristigen Seitwärtsbewegung. Allerdings sind starke Schwankungen auch typisch für die Lanxess-Aktie. Wie in den vergangenen Jahren wird sich auch dieser Kursrückgang als günstige Einstiegschance erweisen. Wir ziehen aber ein Investment mit Risikopuffer in ein Capped Bonuszertifikat vor. Die genauen Orderbedingungen für das Zertifikat finden Sie in der aktuellen Ausgabe des DaxVestors.

Stefan Böhm ist Chefredakteur des DaxVestor.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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