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Benzinpreis bald bei 2 Euro?

Donnerstag, 28. Mrz 2013 um 08:15

Von Marc Nitzsche
Vor einiger Zeit verblüffte die Internationale Energie-Agentur (IEA) die Märkte mit der Prognose, dass die fossilen Energie-Träger dank neuer Förder-Technologien noch für Jahrhunderte den Bedarf der Menschheit decken werden. Jetzt meldete sich eine andere Experten-Gruppe zu Wort und zeichnet ein gänzlich anders Bild in punkto Energie-Versorgung mittels fossiler Brennstoffe.

Die Energy Watch Group geht davon aus, dass das Förder-Maximum für alle fossilen Energien zusammengenommen bereits 2020 erreicht werde und danach drastisch falle. Besonders eng soll es beim schwarzen Gold werden. Zwar eröffneten neue Förder-Technolgien wie Fracking, Ölsand oder Tiefsee-Bohrungen zweifellos zusätzliche Möglichkeiten, von denen bislang jedoch nur mäßig Gebrauch gemacht werde. So falle der Zuwachs von Teer-Sand-Öl in Kanada bereits seit längerem geringer als geplant aus. Und auch die Tiefsee-Bohrungen vor der brasilianischen und westafrikanischen Küste blieben hinter den Erwartungen zurück. Und ob die Fracking-Technologie (über dieses Thema werden wir demnächst eine Spezial-Ausgabe veröffentlichen) der Weisheit letzter Schluss sei, müsse man auch erst sehen, da massive Umwelt-Bedenken bestünden.

Das aufgezeigte Szenario soll laut der Energy Watch Group dazu führen, dass vor allem die Öl-Preise in den nächsten Jahren tendenziell anziehen. Dadurch könnte der Benzin-Preis auf mehr als 2 Euro pro Liter steigen. Einziges Trost-Pflaster: Derart hohe Sprit-Preise sehen die Auguren frühestens in fünf Jahren. Wer letztlich mit seinen Prophezeiungen Recht hat, wird die Zeit zeigen.

Marc Nitzsche ist Herausgeber des Rohstoff-Trader.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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