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Sehr gefährliches Signal

Dienstag, 19. Mrz 2013 um 07:58

Von Stephan Feuerstein
Zum Wochenauftakt zeigt sich mit dem Geschehen in Zypern, dass die Euro-Krise doch noch nicht völlig ad acta gelegt werden kann. Wenngleich es sicherlich ein nachvollziehbarer Gedanke ist, dass man mit einer breiten Vermögensabgabe in erster Linie auf das Guthaben derer schielt, die dieses in der Sonne des Mittelmeers steuergünstig mehren lassen, ist das damit verbundene Signal brandgefährlich!

Die Zwangsabgabe der Zyprioten beziehungsweise der Menschen, die in Zypern ein Konto besitzen, stellt mit nüchterner Betrachtung eine Zwangsenteignung dar. Im Hinblick darauf, dass die Menschen in Zypern zum Wochenauftakt auch nicht an ihr Konto gelangt sind, ergibt sich genau das gegenteilige Signal, das nach Ausbruch der Finanzkrise Bundeskanzlerin Merkel und der damalige Finanzminister Steinbrück vermittelten: Die Spareinlagen sind sicher. Wenngleich Zypern nicht Deutschland, Spanien oder Italien ist, bleibt dennoch ein etwas fader Beigeschmack bei dieser Vorgehensweise zurück. Und so bleibt auch zu hoffen, dass sich daraus keine Eigendynamik ergibt, bei welcher auch Bürger anderer Staaten sich plötzlich wieder Sorgen um ihre Spareinlagen machen.

Verständliches Ziel bei falscher Vorgehensweise

Schließlich müsste es der Politik bewusst sein, dass erneut aufkeimende Ängste der europäischen Bürger um ihr Sparguthaben bei der Lösung der europäischen Probleme nicht unbedingt förderlich sind. Der eine oder andere Politiker wäre daher sicherlich gut beraten, sich vor solchen Aktionen vielleicht den einen oder anderen Gedanken mehr zu machen. Denn wenn das berühmte Kind einmal in den Brunnen gefallen ist, wird es schwer werden, die gerufenen Geister wieder zurückzudrängen.

Der Goldpreis stand in den vergangenen Monaten unter keinem guten Stern. Mit dem Geschehen in Zypern war zum Wochenauftakt aber bereits wieder anziehende Nachfrage zu beobachten. Nun bleibt abzuwarten, ob es sich hierbei nur um ein sehr kurzfristiges Phänomen oder doch um den Beginn einer etwas ausgedehnteren Erholungstendenz handelt. Auf jeden Fall sind die Edelmetalle nach der Abwärtstendenz der vergangenen Monate allmählich wieder beobachtenswert.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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