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Ist Gold noch en vogue?

Dienstag, 5. Mrz 2013 um 13:41

Von Stephan Feuerstein
Lange Zeit fristete der Goldpreis ein Nischendasein und stieg ganz nebenbei kontinuierlich an. Dann kam es zu einer „Wiederentdeckung“ des Edelmetalls, zu einem wahren „Goldfieber“. Wie aber immer, wenn die Masse sich einig ist, ist es leider zu spät. So auch beim Goldpreis, der seine Spitze im Spätsommer 2011 sah. Seitdem ist die berühmte Luft raus und der Kurs dümpelt seitwärts vor sich hin. Sind die „Goldgräberzeiten“ bei Gold damit vorbei? Oder steht dem Edelmetall doch eine Art „Renaissance“ bevor?

Betrachtet man sich die Investitionsquoten bei Gold, so fällt auf, dass bei den Privatanlegern in den vergangenen Monaten Bestände abgebaut wurden. Gleichzeitig haben sich auch die professionellen Händler für fallende Notierungen positioniert. Da dieser „Sentiment-Pegel“ noch im Jahr 2011 komplett in die andere Richtung zeigte, könnte die seit einigen Monaten zu beobachtende Kehrtwende nach unten nun einen attraktiven Nährboden für ein abermaliges Anziehen des Edelmetallpreises sein. Es dürfte daher kein Fehler sein, den Goldpreis wieder etwas mehr im Auge zu behalten. Immerhin ist dieser auch charttechnisch bei rund 1.560 US-Dollar an einer Unterstützungszone angelangt, von welcher aus eine Erholungstendenz starten sollte.

Auch Silber könnte einen Blick wert sein

Bekanntlich laufen Gold und Silber einigermaßen im Gleichklang. So ist auch der Silberpreis seit dem Hoch 2011 deutlich zurückgekommen. In der Region um etwa 26 US-Dollar zeigt sich durch die Tiefpunkte des vergangenen Jahres eine markante Unterstützung. Sollte diese in den kommenden Wochen abermals erfolgreich bestätigt werden, wäre auch hier mit einer technischen Erholungstendenz zu rechnen, die sich dann durchaus zu einem neuen Aufwärtstrend etablieren könnte. Auch bei Silber bietet es sich daher an, in den kommenden Wochen ein wachsames Auge zu haben.

Wenngleich die „große Finanzkrise“ zuletzt etwas an Schärfe eingebüßt hat und damit auch Gold und Silber ein Investitionsargument verloren haben, gibt es mit der hohen Verschuldung einzelner Staaten, allen voran in besonderem Maße die USA, durchaus noch Gründe, warum ein Investment in Edelmetalle nach wie vor noch interessant sein könnte. Auch die Nachrichten der Wahlgewinner aus Italien sorgen nicht unbedingt für eine beruhigende Perspektive, so dass auch von dieser Seite eine wieder anziehende Nachfrage nach „substanzhaltigen“ Investments nicht überraschen sollte.

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Börsenbriefes "Hebelzertifikate-Trader". Weitere Informationen zum Börsenbrief finden sie hier.

Der obige Text spiegelt die Meinung der jeweiligen Autoren wider. Instock übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche rechtliche oder sonstige Ansprüche aus.

 

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